Riederalp
| Riederalp | |
|---|---|
| Staat: | Schweiz |
Kanton: | Wallis (VS) |
Bezirk: | Östlich Raronw |
BFS-Nr.: | 6181i1f3f4 |
Postleitzahl: | 3987 Riederalp 3983 Goppisberg, Greich 3986 Ried-Mörel |
Koordinaten: | 645135 / 13643046.377738.025281905 |
Höhe: | 1905 m ü. M. |
Fläche: | 21,0 km² |
| Einwohner: | 481 (31. Dezember 2017)[1] |
Einwohnerdichte: | 23 Einw. pro km² |
Gemeindepräsident: | Peter Albrecht |
| Website: | www.gemeinde-riederalp.ch |
Östlicher Teil der Riederalp | |
| Karte | |
![]() w | |
Riederalp ist eine durch Fusion entstandene Munizipalgemeinde im Bezirk Östlich Raron im Schweizer Kanton Wallis. Sie liegt südöstlich des Aletschwaldes, im Bereich der seit 2002 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärten Bergregion Jungfrau-Aletsch, und ist damit Teil des Aletschgebiets.
Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
2 Bevölkerung
3 Wappen
4 Tourismus
5 Verkehr
6 Sehenswürdigkeiten
7 Persönlichkeiten
8 Literatur
9 Weblinks
10 Einzelnachweise
Geschichte |
Die Gemeinde wurde auf den 1. November 2003 durch die Fusion der bis dahin selbständigen Gemeinden Goppisberg, Greich und Ried-Mörel gegründet.
Bevölkerung |
| Bevölkerungsentwicklung | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 2000 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 |
| Einwohner | 527 | 527 | 529 | 536 | 508 | 508 | 498 | 488 |
- Goppisberg, 75 Einwohner
- Greich, 165 Einwohner
- Ried-Mörel, 315 Einwohner
Das heute gemeinhin Riederalp genannte Skigebiet besteht historisch gesehen aus drei Alpen, von West nach Ost der Riederalp, der Greicheralp und der Goppisberger Alp, die zu den jeweiligen, in Hanglage befindlichen Dörfern Ried, Greich und Goppisberg gehörten.
Wappen |
Die neue Gesamtgemeinde führte seit ihrer Fusion 2003 kein Wappen; mehrere Vorschläge wurden von der Behörde konsequent abgelehnt. Das Wappen mit drei Sternen als Sinnbild für die Gemeinden, Berge und Gletscher wurde erst am 30. November 2008 von den Stimmbürgern angenommen.[2][3]

Goppisberg

Greich

Ried-Mörel
Tourismus |
Westlicher Teil der Riederalp mit Golfplatz (Sicht aus der Hohfluh-Bahn)
Riederalp ist autofrei und lebt primär vom Tourismus.
Im Winter stehen den Wintersportlern im Skigebiet Aletsch Arena rund 104 km Pisten und 34 Anlagen zur Verfügung. Seit dem 5. Dezember 2009 ist eine neue 4er-Sesselbahn Hohfluh in Betrieb.
Im Sommer ist die Gemeinde Ausgangsort für Wanderer und Biker. Als Attraktion gilt die im Sommer 2008 eröffnete Hängebrücke, die Riederalp mit Belalp verbindet.[4]
Der 9-Loch Golfplatz auf Riederalp ist der höchstgelegene in Europa.

Kapelle

Chalets

Riederalp
Riederalpbahn (2013)
Verkehr |
In Mörel befindet sich ein Bahnhof der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB, Fahrplanfeld 610).
Riederalp ist mit der Grosskabinenbahn Mörel–Riederalp-Mitte oder der 6er-Gondelbahn Mörel–Ried-Mörel–Riederalp-West erreichbar.
Am 14. Dezember 1996 um 9:40 Uhr ereignete sich bei der Gondelbahn Riederalp–Moosfluh ein Seilbahnunglück. Die Achse der Umlenkscheibe in der Talstation brach und mehrere Kabinen schlugen infolge des erheblich vergrösserten Seildurchhanges auf dem Boden auf. Ein Passagier starb, 18 Passagiere erlitten Verletzungen[5].
Sehenswürdigkeiten |
Villa Cassel, Riederalp
Villa Cassel[6]
- Aletschwald
Persönlichkeiten |
Art Furrer (* 1937), Ski-Akrobat und Gastronom
Lilian Kummer (* 1975), Skirennfahrerin
Literatur |
- Anton Riva: Riederalp. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2017.
- Philipp Kalbermatter: Goppisberg. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2017.
- Philipp Kalbermatter: Greich. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2017.
- Anton Riva: Ried-Mörel. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2017.
- Walter Ruppen: Goppisberg. In: Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis. Band 3: Der Bezirk Östlich-Raron (= Kunstdenkmäler der Schweiz). Band 84. Wiese Verlag, Basel 1991, ISBN 3-909158-58-7, S. 208–220.
- Walter Ruppen: Goppisberg. In: Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis. Band 3: Der Bezirk Östlich-Raron (= Kunstdenkmäler der Schweiz). Band 84. Wiese Verlag, Basel 1991, ISBN 3-909158-58-7, S. 221–230.
- Walter Ruppen: Goppisberg. In: Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis. Band 3: Der Bezirk Östlich-Raron (= Kunstdenkmäler der Schweiz). Band 84. Wiese Verlag, Basel 1991, ISBN 3-909158-58-7, S. 231–282.
Weblinks |
Riederalp auf der Plattform ETHorama- Offizielle Website der Gemeinde Riederalp
- Naturschutzzentrum in der historischen Villa Cassel
Einzelnachweise |
↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
↑ Vorschläge über neues Wappen
↑ Annahme des Wappens
↑ Hängebrücke
↑ Artikel auf Tages-Anzeiger online (nicht mehr abrufbar)
↑ Villa Cassel auf ETHorama
.mw-parser-output div.NavFrame{border:1px solid #A2A9B1;clear:both;font-size:95%;margin-top:1.5em;min-height:0;padding:2px;text-align:center}.mw-parser-output div.NavPic{float:left;padding:2px}.mw-parser-output div.NavHead{background-color:#EAECF0;font-weight:bold}.mw-parser-output div.NavFrame:after{clear:both;content:"";display:block}.mw-parser-output div.NavFrame+div.NavFrame,.mw-parser-output div.NavFrame+link+div.NavFrame{margin-top:-1px}.mw-parser-output .NavToggle{float:right;font-size:x-small}
