Carbodies war ein britischer Hersteller von Karosserien und Taxis, der von 1919 bis 1988 in der Holyhead Road in Coventry ansässig war.
Die Gesellschaft wurde 1919 von Robert Jones gegründet, der den Stellmacherbetrieb von Gooderham übernahm. Carbodies stellte keine Karosserieeinzelstücke auf Kundenwunsch her, sondern fertigte Serien für Automobilhersteller, die keine eigene Karosserieabteilung besaßen, deren Karosseriebau überlastet war oder die eine zusätzliche Variante extern herstellen lassen wollten. Typische Kunden waren Alvis, die Rootes-Gruppe, MG oder Rover. Ab 1935 kam der kleine Hersteller Railton dazu.
Im Zweiten Weltkrieg stellte die Firma Karosserien für Militärfahrzeuge und Komponenten für den Flugzeugbau her.
Nach dem Krieg lastete Carbodies die Pressen für die Rüstungsproduktion mit einem Großauftrag zur Herstellung von Taxikarosserien von Austin aus. Zusätzlich kamen Aufträge von Ford über den Bau von Cabriokarosserien für die Modelle Consul, Zephyr und Zodiac herein. MG blieb zusammen mit anderen BMC-Marken auch Großkunde.
1954 verkaufte Jones die Firma an BSA und 1973 wurde BSA von der Maganese Bronze Holdings aufgekauft. Seit 1989 heißt das Unternehmen London Taxis International.
Inhaltsverzeichnis
1Fahrzeughersteller mit Carbodies-Karosserien
2Ford-Cabriolets von Carbodies
3Kombi-Umbauten von Carbodies
4Literatur
5Weblinks
Fahrzeughersteller mit Carbodies-Karosserien |
Alvis
Austin (auch leichte Nutzfahrzeuge und Taxis)
Daimler
Hillman
Humber
Invicta
MG
Railton
Rover
Singer
Standard
Ford-Cabriolets von Carbodies |
Ford Consul Cabriolet
Ford Consul Mk. I Cabriolet
Ford Consul Mk. II Cabriolet
Ford Consul Mk.II Cabriolet
Ford Zephyr Mk. II Cabriolet
Kombi-Umbauten von Carbodies |
Zunehmend verlagerte Carbodies die Produktion auf Kombi-Umbauten für verschiedene Hersteller, ausgehend von rohen Limousinen-Karosserien und eigenen karosserieteilen. Carbodies fertigte auch Prototypen und Werkzeuge und bearbeitete Projekte, wie z. B. die Motorhaube für den Jaguar E-Type.
Humber Hawk Series 1 Estate (1957–1960)
Humber Hawk Series I Estate (1957–1960)
Singer Vogue Estate (1965)
Triumph 2500S Estate (1976)
Literatur |
Daimler Conquest Mark II Century Drophead Coupe (1955–1957)
Nick Walker: A-Z of British Coachbuilders, 1919-1960; Bay View Books, Bideford, Devon, UK (1997), ISBN 1 870979 93 1 (englisch)
Weblinks |
Commons: Carbodies – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
London Vintage Taxi Association (englisch)
Offizielle Website der LTI Ltd. (englisch)
Bericht über die Restaurierung eines ausgemusterten Londoner Taxis mit Carbodies-Karosserie (englisch)
Ronny Ackermann Nation Deutschland Deutschland Geburtstag 16. Mai 1977 Geburtsort Bad Salzungen, DDR Größe 184 cm Gewicht ca. 69 kg Beruf Hauptfeldwebel bei der Bundeswehr Karriere Verein Rhöner WSV Dermbach Status zurückgetreten Karriereende 16. März 2011 Medaillenspiegel Olympische Medaillen 0 × 3 × 0 × WM-Medaillen 4 × 4 × 1 × Olympische Winterspiele 0 Silber 0 Salt Lake City 2002 Sprint 0 Silber 0 Salt Lake City 2002 Team 0 Silber 0 Turin 2006 Team Nordische Skiweltmeisterschaften 0 Bronze 0 Lahti 2001 Einzel 0 Gold 0 Val di Fiemme 2003 Einzel 0 Silber 0 Val di Fiemme 2003 Sprint 0 Silber 0 Val di Fiemme 2003 Team 0 Gold 0 Oberstdorf 2005 Einzel 0 Gold 0 Oberstdorf 2005 Sprint 0 Silber 0 Oberstdorf 2005 Team 0 Gold 0 Sapporo 2007 Einzel 0 Silber 0 Sapporo 200...
Christoph Wilhelm Mitscherlich (* 20. September 1760 in Weißensee (Thüringen); † 6. Januar 1854 in Göttingen) war ein deutscher klassischer Philologe. Christoph Wilhelm Mitscherlich Leben | Mitscherlich besuchte das Internat Schulpforta und begann nach exzellenter Vorbildung in Latein und Griechisch im Jahr 1779 ein Studium der Klassischen Philologie an der Universität Göttingen, wo er ein Schüler des Professors Christian Gottlob Heyne wurde. 1782 wechselte er als Collaborator ans Pädagogium Ilfeld (in Nachfolge von Friedrich August Wolf). 1785 wurde er zum außerordentlichen Professor an der Universität Göttingen ernannt und an der Universitätsbibliothek angestellt. 1794 wurde er zum ordentlichen Professor erhoben, 1806 zum Hofrat und später zum geheimen Justizrat ernannt. Er war der Nachfolger seines ehemaligen Lehrers Heyne, auf den er 1812 eine lateinische Grabschrift verfasste. Mitscherlichs größere akademische Schriften sind sämtlich im 18. Jahrhundert erschienen o...