Oberpöring
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
48.712.833333333333349Koordinaten: 48° 42′ N, 12° 50′ O | ||
| Basisdaten | ||
Bundesland: | Bayern | |
Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
Landkreis: | Deggendorf | |
Verwaltungsgemeinschaft: | Oberpöring | |
Höhe: | 349 m ü. NHN | |
Fläche: | 17,39 km2 | |
| Einwohner: | 1170 (31. Dez. 2017)[1] | |
Bevölkerungsdichte: | 67 Einwohner je km2 | |
Postleitzahl: | 94562 | |
Vorwahl: | 09937 | |
Kfz-Kennzeichen: | DEG | |
Gemeindeschlüssel: | 09 2 71 139 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Niederpöring 23 94562 Oberpöring | |
Website: | ||
Bürgermeister: | Thomas Stoiber (FWG/ Unpart.Wgem.N/FWG) | |
| Lage der Gemeinde Oberpöring im Landkreis Deggendorf | ||
![]() | ||
Oberpöring ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Oberpöring.
Inhaltsverzeichnis
1 Geografie
1.1 Lage
1.2 Gemarkungen
2 Geschichte
2.1 Bis zum 19. Jahrhundert
2.2 Eingemeindungen
2.3 Einwohnerentwicklung
3 Politik
3.1 Bürgermeister
3.2 Gemeinderat
3.3 Wappen
4 Baudenkmäler
5 Wirtschaft und Infrastruktur
5.1 Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft
5.2 Bildung
6 Einzelnachweise
7 Weblinks
Geografie |
Die Pfarrkirche St. Martin in Oberpöring
Ansicht von Niederpöring
Lage |
Oberpöring liegt in der Region Donau-Wald an der Isar am Südrand des Gäubodens.
Gemarkungen |
Es existieren folgende Gemarkungen: Niederpöring und Oberpöring. Weitere Ortsteile sind Alttiefenweg, Gneiding, Bürg und Oberpöringer Moos.
Geschichte |
Schloss Niederpöring, jetzt Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Oberpöring
Gedenkstein für das Bootsunglück am 10. Mai 1945 in Niederpöring, bei dem elf der 17 Insassen einer gekenterten Fähre ums Leben kamen[2]
Bis zum 19. Jahrhundert |
Oberpöring gehörte den Grafen von Yrsch. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, die die Grafen von den Freiherrn von Closen auf Arnstorf und Gern gegen Ende des 18. Jahrhunderts übernommen hatten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1834 wurde das Schloss Oberpöring mit der Kapelle niedergerissen.
Eingemeindungen |
Am 1. Juli 1972 wurde die bis dahin selbständige Nachbargemeinde Niederpöring eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 kamen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Ettling hinzu.[4]
Einwohnerentwicklung |
- 1961: 1112 Einwohner
- 1970: 1080 Einwohner
- 1987: 1014 Einwohner
- 1991: 1035 Einwohner
- 1995: 1097 Einwohner
- 2000: 1085 Einwohner
- 2005: 1157 Einwohner
- 2010: 1160 Einwohner
- 2015: 1131 Einwohner
Politik |
Bürgermeister |
Erster Bürgermeister ist Thomas Stoiber. Er erreichte in der Kommunalwahl 2014 62,13 % der gültig abgegebenen Stimmen.
Gemeinderat |
Die Angaben geben die Anzahl der erreichten Ratssitze und in Klammern den Stimmenanteil wieder:
| FWG | UWG | FW Gneiding | Gesamt | Wahlbeteiligung | |
| 2014 | 6 (53,7 %) | 4 (30,2 %) | 2 (16,1 %) | 12 | 69,4 % |
| 2008 | 6 (41,0 %) | 4 (31,8 %) | 2 (17,2 %) | 12 | 96,9 % |
Wappen |
Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber über einem grünen Dreiberg ein schwarzer Schrägbalken, der mit drei goldenen Kugeln belegt ist, links oben ein schwarzes Schildchen mit drei senkrechten silbernen Rauten.
Baudenkmäler |
- Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung in Maria Bürg
- Schloss Niederpöring
Wirtschaft und Infrastruktur |
Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft |
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 14 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 384. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 31 Betriebe, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 67 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1194 ha, davon waren 1155 ha Ackerfläche und 37 ha Dauergrünfläche.
Bildung |
Im Jahr 2017 gab es folgende Einrichtungen:
- Kindertageseinrichtung: 68 Plätze mit 42 Kindern, davon vier unter drei Jahren
Einzelnachweise |
↑ Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
↑ http://niederpoering.de.tl/Schreckliches-F.ae.hrungl.ue.ck-auf-der-Isar.htm
↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 585.
↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 605.
Weblinks |
- Eintrag zum Wappen von Oberpöring in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
Oberpöring: Amtliche Statistik des LfStat
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