Ostalbkreis








































































Wappen
Deutschlandkarte

Wappen des Ostalbkreises

Deutschlandkarte, Position des Ostalbkreises hervorgehoben48.83510.093333333333Koordinaten: 48° 50′ N, 10° 6′ O
Basisdaten

Bundesland:

Baden-Württemberg

Regierungsbezirk:

Stuttgart

Region:

Ostwürttemberg

Verwaltungssitz:

Aalen

Fläche:
1.511,54 km2
Einwohner:
312.422 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte:
207 Einwohner je km2

Kfz-Kennzeichen:
AA, GD

Kreisschlüssel:
08 1 36
Kreisgliederung:
42 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Stuttgarter Straße 41
73430 Aalen

Website:

www.ostalbkreis.de

Landrat:

Klaus Pavel (CDU)
Lage des Ostalbkreises in Baden-Württemberg


Frankreich
Schweiz
Österreich
Bodensee
Rheinland-Pfalz
Hessen
Freistaat Bayern
Alb-Donau-Kreis
Baden-Baden
Landkreis Biberach
Landkreis Böblingen
Bodenseekreis
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Landkreis Calw
Landkreis Emmendingen
Enzkreis
Landkreis Esslingen
Freiburg im Breisgau
Landkreis Freudenstadt
Landkreis Göppingen
Heidelberg
Landkreis Heidenheim
Landkreis Heilbronn
Heilbronn
Hohenlohekreis
Landkreis Karlsruhe
Karlsruhe
Landkreis Konstanz
Landkreis Lörrach
Landkreis Ludwigsburg
Main-Tauber-Kreis
Mannheim
Neckar-Odenwald-Kreis
Ortenaukreis
Ostalbkreis
Pforzheim
Landkreis Rastatt
Landkreis Ravensburg
Rems-Murr-Kreis
Landkreis Reutlingen
Rhein-Neckar-Kreis
Landkreis Rottweil
Landkreis Schwäbisch Hall
Schwarzwald-Baar-Kreis
Landkreis Sigmaringen
Stuttgart
Landkreis Tübingen
Landkreis Tuttlingen
Ulm
Landkreis Waldshut
Zollernalbkreis
Karte
Über dieses Bild



Der Ostalbkreis ist, gemessen an seiner Fläche, nach dem Ortenaukreis und dem Landkreis Ravensburg der drittgrößte Landkreis in Baden-Württemberg. Er bildet zusammen mit dem Landkreis Heidenheim die Region Ostwürttemberg im Regierungsbezirk Stuttgart. Kreisstadt ist Aalen; die zweitgrößte Stadt ist Schwäbisch Gmünd.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geographie


    • 1.1 Lage


    • 1.2 Orte


    • 1.3 Nachbarkreise


    • 1.4 Flächenaufteilung




  • 2 Geschichte


  • 3 Einwohnerentwicklung


  • 4 Politik


    • 4.1 Kreistag


    • 4.2 Landräte


    • 4.3 Wappen


    • 4.4 Kreispartnerschaften




  • 5 Wirtschaft und Infrastruktur


    • 5.1 Verkehr


      • 5.1.1 Eisenbahnen


      • 5.1.2 Straßen




    • 5.2 Einrichtungen im Landkreis




  • 6 Städte und Gemeinden


  • 7 Naturschutzgebiete


  • 8 Kfz-Kennzeichen


  • 9 Literatur


  • 10 Weblinks


  • 11 Einzelnachweise





Geographie |



Lage |


Der Ostalbkreis hat hauptsächlich Anteil an der östlichen Schwäbischen Alb (daher sein Name Ostalbkreis) sowie am östlichen Welzheimer Wald, der zum Schwäbisch-Fränkischen Wald gehört, ebenso die Ellwanger Berge im Norden des Kreises. Im Süden des Kreises fließt die Rems in westliche Richtung, sie mündet bei Remseck am Neckar in den Neckar. Im östlichen Kreisgebiet fließen zwei weitere rechte Nebenflüsse des Neckars, die Jagst und der Kocher, zunächst in Richtung Norden, später ebenfalls in Richtung Westen. Im äußersten Osten reicht das Kreisgebiet noch ins Nördlinger Ries. An den drei Flüssen liegen die drei Zentren des Kreises, Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen (Jagst).


Der höchste Punkt des Kreisgebiets liegt mit 781 m beim Wanderheim Franz-Keller-Haus auf dem Kalten Feld, der niedrigste mit 277 m beim Austritt der Rems aus dem Kreisgebiet bei Lorch-Waldhausen.



Orte |


Die Liste der Orte im Ostalbkreis enthält die ungefähr 920 Orte (Städte, Dörfer, Weiler, Höfe, Wohnplätze) des Ostalbkreises im geographischen Sinne.



Nachbarkreise |


Der Ostalbkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Schwäbisch Hall (in Baden-Württemberg), Ansbach und Donau-Ries (beide in Bayern) sowie Heidenheim, Göppingen und im Westen an den Rems-Murr-Kreis (alle wiederum in Baden-Württemberg).



Flächenaufteilung |





Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2015.[2]



Geschichte |


Der Ostalbkreis wurde durch die Kreisreform am 1. Januar 1973 gebildet. Damals wurde der Landkreis Aalen mit dem größten Teil des Landkreises Schwäbisch Gmünd zum neuen Ostalbkreis vereinigt. Hinzu kamen die Gemeinden Rechenberg und Stimpfach des Landkreises Crailsheim sowie die Gemeinde Gschwend des Landkreises Backnang.[3] Kreisstadt wurde Aalen. Die beiden Altkreise Aalen und Schwäbisch Gmünd gehen zurück auf die alten gleichnamigen württembergischen Oberämter, die nach dem Übergang des Gebiets an Württemberg nach 1803 errichtet und 1938 in die Landkreise Aalen und Schwäbisch Gmünd überführt wurden. Damals nahm der Landkreis Aalen die Oberämter Aalen, Ellwangen und Neresheim, der Landkreis Schwäbisch Gmünd das Oberamt Gmünd und Teile der Oberämter Gaildorf und Welzheim auf.


Am 1. Januar 1975 kam die um Rechenberg vergrößerte Gemeinde Stimpfach zum Landkreis Schwäbisch Hall. Mit dem Rems-Murr-Kreis gab es am 1. Januar 1977 einen kleinen Gebietsaustausch.


Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Ostalbkreis noch 42 Gemeinden, darunter 9 Städte und hiervon wiederum 3 „Große Kreisstädte“ (Aalen, Ellwangen (Jagst) und Schwäbisch Gmünd). Größte Stadt ist Aalen, kleinste Gemeinde ist Obergröningen.



Einwohnerentwicklung |


Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).































Datum Einwohner
31. Dezember 1973 274.804
31. Dezember 1975 272.353
31. Dezember 1980 275.793
31. Dezember 1985 276.524
25. Mai 1987¹ 279.572































Datum Einwohner
31. Dezember 1990 294.146
31. Dezember 1995 311.110
31. Dezember 2000 314.198
31. Dezember 2005 316.760
31. Dezember 2010 310.733
31. Dezember 2015 312.650



Politik |


Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet.



Kreistag |


Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf fünf Jahre gewählt. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem vorläufigen Ergebnis. Das amtliche Endergebnis wird vom Statistischen Landesamt gegen Ende des Jahres bekannt gegeben.












































































































































































































Parteien und Wählergemeinschaften

%
2014
[4]

Sitze
2014


%
2009
[5]

Sitze
2009


%
2004
[6]

Sitze
2004
[7]

%
1999


Sitze
1999


%
1994


Sitze
1994


%
1989


Sitze
1989




Kreistagswahl 2014

Wahlbeteiligung: 48,32 %




 %

50

40

30

20


10

0








43,01 %



21,24 %



15,74 %



11,00 %



2,65 %



2,41 %



2,24 %



n. k.



1,73 %




CDU

SPD

FW

Grüne

Linke

FDP

AfD

REP

Andere



Gewinne und Verluste


im Vergleich zu 2009


 %p

   4


   2

   0


  -2

  -4





+1,41 %p



-0,86 %p



+0,34 %p



+1,70 %p



-0,25 %p



-2,09 %p



+2,24 %p



-1,7 %p



-0,77 %p



CDU

SPD

FW

Grüne

Linke

FDP

AfD

REP

Andere



Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Fehler in der Farbeingabe - Dunkel


CDU

Christlich Demokratische Union Deutschlands
43,01
31
41,6
35
45,0
35
48,9
39
43,5
38
46,4
38
SPD

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
21,24
14
22,1
15
23,8
16
26,0
18
28,8
21
30,0
21
FW

Freie Wähler Ostalbkreis
15,74
13
15,4
13
-
-
-
-
-
-
-
-
WG

Wählervereinigungen
-
-
-
-
19,9
15
15,7
12
9,9
11
5,5
7
GRÜNE

Bündnis 90/Die Grünen
11,00
8
9,3
7
8,1
5
6,9
5
9,7
7
6,8
4
LINKE

Die Linke
2,65
2
2,9
2
-
-
-
-
-
-
-
-
FDP

Freie Demokratische Partei
2,41
2
4,5
3
-
-
-
-
-
-
-
-
AfD

Alternative für Deutschland
2,24
1


-
-
-
-
-
-
-
-
REP

Die Republikaner


1,7
1
3,1
2
2,1
1
2,3
1
2,6
1
Sonst.

Sonstige; u. a. pro Aalen, Aktive Bürger, NEIN!
1,73
-
2,5
-
-
-
0,4
-
5,8
2
8,8
5

gesamt

100,0

71

100,0

76

100,0

73

100,0

75

100,0

80

100,0

76

Wahlbeteiligung

48,32 %

50,91 %

51,7 %

54,9 %

66,7 %

62,8 %

  • WG: Wählervereinigungen, da sich die Ergebnisse von 1989 bis 2004 nicht auf einzelne Wählergruppen aufschlüsseln lassen.


Sitzverteilung im Kreistag



2


14


8


13


2


31


1



14 13 31 











Insgesamt 71 Sitze


  • Linke: 2


  • SPD: 14


  • Grüne: 8


  • FW: 13


  • FDP: 2


  • CDU: 31


  • AfD: 1





Landräte |


Der Landrat wird vom Kreistag für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises.
Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.


Die Landräte des Landkreises Aalen 1945–1972:



  • 1945–1946: Max Freiherr von Lütgendorf-Leinburg

  • 1946–1970: Anton Huber (CDU)

  • 1970–1972: Gustav Wabro (CDU)


Die Landräte des Landkreises Schwäbisch Gmünd 1945–1972:



  • 1945–1961: Konrad Burkhardt

  • 1961–1972: Friedrich Karl Röther


Die Landräte des Ostalbkreises seit 1973:



  • 1973–1980: Gustav Wabro (CDU)

  • 1980–1996: Diethelm Winter

  • Seit 1996: Klaus Pavel (CDU)



Wappen |




Wappen des Ostalbkreises


Beschreibung: In Gold ein roter Pfahl, belegt mit einem goldenen Abtsstab; vorn ein schwarzer Löwe, hinten ein halber schwarzer Adler am Spalt


(Wappen-Verleihung: 5. November 1975)


Bedeutung: Der staufische Löwe steht für das Hausgut der Hohenstaufer, welches im Kreisgebiet Anteil hatte. Später entstanden einige freie Reichsstädte (Aalen, Schwäbisch Gmünd, Bopfingen), weshalb der Reichsadler im Wappen abgebildet ist. Der Abtsstab soll die ehemals geistlichen Territorien (Fürstpropstei Ellwangen, Kloster Neresheim und andere) versinnbildlichen.




Kreispartnerschaften |


Der Ostalbkreis unterhält seit 1992 eine Partnerschaft mit der Provinz Ravenna in Italien.



Wirtschaft und Infrastruktur |


Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Ostalbkreis Platz 69 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „hohe Zukunftschancen“.[8]



Verkehr |


Im Öffentlichen Personen-Nahverkehr besteht seit dem 9. Dezember 2007 der kreisweite Verkehrsverbund OstalbMobil, in den alle Busunternehmen und der Schienenpersonennahverkehr eingebunden sind.



Eisenbahnen |


Die beiden größten Städte des Kreises, Aalen und Schwäbisch Gmünd, liegen an der 1861 von den Württembergischen Staatseisenbahnen erbauten Bahnstrecke Stuttgart-Bad Cannstatt–Aalen, auch Remsbahn genannt, die 1863 ins bayerische Nördlingen weitergeführt wurde. Der letztgenannte Abschnitt wird heute als Riesbahn bezeichnet.


Die Nord-Süd-Strecke der Brenzbahn Aalen–Heidenheim–Ulm kam 1864 hinzu und wurde 1866 – in Goldshöfe abzweigend – als Obere Jagstbahn nach Crailsheim in Betrieb genommen.


Die Albhochfläche des Härtsfeldes wurde 1901 von der Badischen Lokal-Eisenbahn-Gesellschaft mit der Härtsfeldbahn erschlossen, einer Schmalspurbahn von Aalen nach Neresheim und weiter ins Donautal nach Dillingen.


Die genannten Eisenbahnen treffen bzw. trafen im Bahnhof Aalen aufeinander.


Die Hohenstaufenbahn verband ab 1912 Gmünd mit Göppingen. Die Stadt Heubach erhielt ihren Anschluss an die Hauptbahn in Unterböbingen 1920 durch die Heubachbahn.


Im Kochertal war Untergröningen seit 1903 Endpunkt der Oberen Kochertalbahn von Gaildorf, welche die Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft erbaut und bis zur Stilllegung betrieben hat.


Von dem maximal 151 Kilometer umfassenden Schienennetz sind die Hauptstrecken (105 km) erhalten geblieben. Die Nebenbahnen (46 km) wurden stillgelegt:



  • 1972: Unterböbingen–Heubach (vier Kilometer)

  • 1972: Aalen–Neresheim (–Dillingen) (Meterspur) (30 km)

  • 1984: Schwäbisch Gmünd–Reitprechts (–Göppingen) (elf Kilometer)

  • 2000: (Gaildorf West–) Untergröningen (ein Kilometer)


Eigene Gleisanschlüsse besitzen im Ostalbkreis zum Stand 2014 die Unternehmen Scholz in Essingen an der Remsbahn sowie Papierfabrik Palm und Munksjö Paper, beide in Unterkochen an der Brenzbahn.[9]



Straßen |


Durch das östliche Kreisgebiet führt in Süd-Nord-Richtung die Bundesautobahn 7 Ulm–Würzburg, deren Abschnitt Feuchtwangen–Heidenheim 1987 eröffnet wurde. Ferner erschließen mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstraßen den Landkreis, darunter die B 29 Stuttgart–Aalen, die bis 1985 bis Schwäbisch Gmünd vierspurig ausgebaut wurde, und die B 19 Ulm–Schwäbisch Hall.



Einrichtungen im Landkreis |


Der Ostalbkreis ist Schulträger folgender beruflichen Schulen:



  • Technische Schule Aalen mit (Zweige: Informationstechnik, Technik und Gestaltungs- und Medientechnik (GMT))

  • Kaufmännische Schule Aalen

  • Justus-von-Liebig-Schule Aalen (Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule; beinhaltet unter anderem ein biotechnologisches Gymnasium und ein ernährungswissenschaftliches Gymnasium)

  • Kreisberufsschulzentrum Ellwangen (Gewerbliche, Kaufmännische und Hauswirtschaftliche Schule)

  • Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd

  • Kaufmännische Schule Schwäbisch Gmünd

  • Agnes-von-Hohenstaufen-Schule Schwäbisch Gmünd (Hauswirtschaftliche Schule)


Ferner gibt es folgende Sonderschulen:



  • Klosterbergschule Schwäbisch Gmünd (Schule für Geistig- und Körperbehinderte mit Schulkindergarten)

  • Konrad-Biesalski-Schule Wört (private Trägerschaft; Schule für körper- und schwerstmehrfach behinderte mit Internat und Schulkindergärten)

  • Jagsttalschule Westhausen (Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten)

  • Schloss-Schule Wasseralfingen (Schule für Sprachbehinderte mit Schulkindergärten)

  • Schule für Kranke in längerer Krankenhausbehandlung Aalen

  • Heideschule Mutlangen (Schule für Sprachbehinderte)


Außerdem gehört der Ostalbkreis dem Schulverband Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd an, der das Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd mit dem angeschlossenen Kompetenzzentrum für Hochbegabtenförderung trägt.


Der Ostalbkreis ist Träger des Ostalb-Klinikums Aalen, das in der Form eines Eigenbetriebs organisiert ist und zu dem auch die Klinik am Ipf Bopfingen gehört. Des Weiteren werden das Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd in Mutlangen sowie die St.-Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen als Eigenbetriebe des Ostalbkreises geführt.


Die katholische Kirche ist Träger der Stiftung Haus Lindenhof, die auf dem Gebiet des Landkreises Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, pflegebedürftige Menschen und Arbeitslose betreibt. Der Sitz ist im gleichnamigen Hof bei Schwäbisch Gmünd.



Städte und Gemeinden |


(Einwohner am 31. Dezember 2017[1])







Städte




  1. Aalen, Große Kreisstadt (67.849)


  2. Bopfingen (11.732)


  3. Ellwangen (Jagst), Große Kreisstadt (24.339)


  4. Heubach (9.772)


  5. Lauchheim (4.711)


  6. Lorch (10.814)


  7. Neresheim (7.921)


  8. Oberkochen (7.839)


  9. Schwäbisch Gmünd, Große Kreisstadt (60.914)


Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverwaltungsverbände




  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Aalen mit den Gemeinden Essingen und Hüttlingen


  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bopfingen mit den Gemeinden Kirchheim am Ries und Riesbürg


  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ellwangen (Jagst) mit den Gemeinden Adelmannsfelden, Ellenberg, Jagstzell, Neuler, Rainau, Rosenberg und Wört


  4. Gemeindeverwaltungsverband „Kapfenburg“ mit Sitz in Westhausen; Mitgliedsgemeinden: Stadt Lauchheim und Gemeinde Westhausen


  5. Gemeindeverwaltungsverband „Leintal-Frickenhofer Höhe“ mit Sitz in Leinzell; Mitgliedsgemeinden: Eschach, Göggingen, Iggingen, Leinzell, Obergröningen und Schechingen


  6. Gemeindeverwaltungsverband „Rosenstein“ mit Sitz in Heubach; Mitgliedsgemeinden: Stadt Heubach und Gemeinden Bartholomä, Böbingen an der Rems, Heuchlingen und Mögglingen


  7. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Schwäbisch Gmünd mit der Gemeinde Waldstetten


  8. Gemeindeverwaltungsverband „Schwäbischer Wald“ mit Sitz in Mutlangen; Mitgliedsgemeinden: Durlangen, Mutlangen, Ruppertshofen, Spraitbach und Täferrot


  9. Gemeindeverwaltungsverband Tannhausen mit Sitz in Tannhausen; Mitgliedsgemeinden: Stödtlen, Tannhausen und Unterschneidheim



Gemeinden




  1. Abtsgmünd (7.371)


  2. Adelmannsfelden (1.685)


  3. Bartholomä (2.026)


  4. Böbingen an der Rems (4.492)


  5. Durlangen (2.832)


  6. Ellenberg (1.720)


  7. Eschach (1.759)


  8. Essingen (6.372)


  9. Göggingen (2.474)


  10. Gschwend (4.907)


  11. Heuchlingen (1.852)


  12. Hüttlingen (6.095)


  13. Iggingen (2.580)


  14. Jagstzell (2.304)


  15. Kirchheim am Ries (1.867)


  16. Leinzell (2.052)


  17. Mögglingen (4.280)


  18. Mutlangen (6.614)


  19. Neuler (3.164)


  20. Obergröningen (463)


  21. Rainau (3.295)


  22. Riesbürg (2.285)


  23. Rosenberg (2.652)


  24. Ruppertshofen (1.841)


  25. Schechingen (2.270)


  26. Spraitbach (3.348)


  27. Stödtlen (1.875)


  28. Täferrot (1.007)


  29. Tannhausen (1.808)


  30. Unterschneidheim (4.697)


  31. Waldstetten (7.077)


  32. Westhausen (6.042)


  33. Wört (1.425)




Schwäbisch Gmünd
Landkreis Heidenheim
Landkreis Schwäbisch Hall
Rems-Murr-Kreis
Landkreis Göppingen
Aalen
Abtsgmünd
Adelmannsfelden
Bartholomä
Böbingen an der Rems
Bopfingen
Durlangen
Ellenberg (Württemberg)
Ellwangen (Jagst)
Eschach (bei Schwäbisch Gmünd)
Essingen (Württemberg)
Göggingen (Württemberg)
Gschwend
Heubach
Heuchlingen
Hüttlingen (Württemberg)
Hüttlingen (Württemberg)
Iggingen
Jagstzell
Kirchheim am Ries
Lauchheim
Leinzell
Lorch (Württemberg)
Mögglingen
Mutlangen
Neresheim
Neuler
Obergröningen
Oberkochen
Rainau
Riesbürg
Riesbürg
Rosenberg (Württemberg)
Ruppertshofen (Ostalbkreis)
Schechingen
Schwäbisch Gmünd
Spraitbach
Stödtlen
Täferrot
Tannhausen
Tannhausen
Unterschneidheim
Waldstetten (Ostalbkreis)
Waldstetten (Ostalbkreis)
Westhausen (Württemberg)
Wört
Bayern
Municipalities in AA.svg
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Naturschutzgebiete |



Der Ostalbkreis besitzt folgende Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 2.049,35 ha, das sind 1,36 Prozent der Kreisfläche:[10]




  1. Auweiher: 22,8 ha; Gemarkungen Wört und Ellenberg


  2. Bargauer Horn: 25,2 ha; Gemarkung Weiler in den Bergen


  3. Beiberg-Buchberg: 20,8 ha; Gemarkung Bopfingen


  4. Bergrutschung Tannenwald: 10,9 ha; Gemarkung Waldstetten


  5. Birkenweiher mit Ober- und Unterholzweiher: 22,5 ha; Gemarkung Wört


  6. Blasienberg: 41,8 ha; Gemarkung Kirchheim am Ries


  7. Breitweiher mit Hilsenweiher: 14,3 ha; Gemarkung Stödtlen


  8. Dellenhäule: 24,1 ha; Gemarkungen Waldhausen und Elchingen


  9. Dossinger Tal: 22,6 ha; Gemarkung Dorfmerkingen


  10. Ellwanger Schlossweiher und Umgebung: 63,0 ha; Gemarkung Ellwangen

  11. Goldberg: 32,45 ha; Gemarkungen Trochtelfingen, Pflaumloch, Goldburghausen und Kirchheim am Ries


  12. Goldshöfer Sande: 46,5 ha; Gemarkung Hofen


  13. Gromberger Heide: 18 ha; Gemarkung Lauchheim


  14. Ipf: 71 ha; Gemarkungen Bopfingen und Oberdorf


  15. Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg: 634,4 ha; Gemarkungen Degenfeld, Waldstetten, Wißgoldingen, Nenningen und Weißenstein


  16. Kapf bei Trochtelfingen: 61,1 ha; Gemarkung Trochtelfingen


  17. Leintal zwischen Leinecksee und Leinhäusle: 202,5 ha; Gemarkungen Spraitbach, Durlangen und Alfdorf


  18. Lindenfeld: 75,0 ha; Gemarkung Bettringen


  19. Lorcher Baggerseen: 18,5 ha; Gemarkungen Lorch und Waldhausen


  20. Muckental: 33,3 ha; Gemarkung Ellenberg


  21. Orbachtal mit Streuwiesen: 5,9 ha; Gemarkung Rosenberg


  22. Rauhe Wiese: 4 ha; Gemarkung Bartholomä


  23. Riegelberg: 21,3 ha; Gemarkung Utzmemmingen


  24. Rosenstein: 22,0 ha; Gemarkungen Lautern und Heubach


  25. Rot- und Seebachtal: 15,6 ha; Gemarkung Gschwend


  26. Schechinger Weiher: 12,7 ha; Gemarkung Schechingen

  27. Scheuelberg: 119 ha; Gemarkungen Bargau und Heubach


  28. Schloßberg mit Ruine Flochberg: 9,4 ha; Gemarkung Bopfingen


  29. Schlucht des Großen Wimbachs: 3,1 ha; Gemarkungen Frickenhofen und Laufen am Kocher


  30. Stausee Stockmühle: 44,1 ha; Gemarkung Lippach


  31. Steinbruchterrassen im Egautal: 10,7 ha; Gemarkungen Neresheim und Dischingen


  32. Streuwiese bei Rötenbach: 5,6 ha; Gemarkung Bartholomä


  33. Tal der Blinden Rot: 60,7 ha; Gemarkungen Neuler, Abtsgmünd und Pommertsweiler


  34. Tierstein mit Hangwald und Egerquelle: 2,9 ha; Gemarkung Aufhausen (Bopfingen)


  35. Tonnenberg, Käsbühl, Karkstein: 173,4 ha; Gemarkungen Aufhausen (Bopfingen), Oberdorf am Ipf und Röttingen (Lauchheim)


  36. Volkmarsberg: 68,1 ha; Gemarkung Oberkochen


  37. Vorbecken Buch: 11,2 ha; Gemarkungen Schwabsberg, Dalkingen und Westhausen


  38. Weiherkette beim Spitalhof: 23,2 ha; Gemarkung Wört


  39. Weiherwiesen: 27,8 ha; Gemarkung Essingen


  40. Wental mit Seitentälern und Feldinsel Klösterle: 288,9 ha; Gemarkungen Essingen und Steinheim


  41. Wiesentäler bei der Menzlesmühle: 62,8 ha; Gemarkungen Altersberg, Vordersteinenberg und Kaisersbach


  42. Zwing: 102,0 ha; Gemarkungen Neresheim, Auernheim und Dischingen



Kfz-Kennzeichen |


Am 1. Januar 1973 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Juli 1956 für den Landkreis Aalen gültige Unterscheidungszeichen AA zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.


Fahrzeuge aus dem Altkreis Schwäbisch Gmünd erhielten zunächst Kennzeichen mit dem Buchstaben A und den Zahlen von 1000 bis 9999. Anschließend wurden bis in die 1990er Jahre die Buchstabenpaare PA bis ZZ mit den Zahlen von 100 bis 999 vergeben.


Seit dem 25. Februar 2013 ist auch das Unterscheidungszeichen GD (Schwäbisch Gmünd) erhältlich.



Literatur |




  • Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg; Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart – Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1.

  • Diethelm Winter (Hrsg.): Der Ostalbkreis. Theiss, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-0891-3. 


  • Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Hrsg. von Reinhard Wolf. Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 2002. ISBN 3-7995-5173-5


  • Der Ostalbkreis. Aalen 2016. ISBN 978-3-9818293-0-3 (online)



Weblinks |



 Commons: Ostalbkreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


 Wikisource: Ostalbkreis – Quellen und Volltexte


  • Offizielle Website des Landkreises


  • Literatur von und über Ostalbkreis im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek



Einzelnachweise |




  1. ab Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2017 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).


  2. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung@1@2Vorlage:Toter Link/www.statistik-bw.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) i Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..


  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 470 ff. 


  4. statistik.baden-wuerttemberg.de Ergebnis der Kreistagswahl 2014.


  5. ostalbkreis.de Ergebnis der Kreistagswahl 2009.


  6. statistik.baden-wuerttemberg.de Stimmenverteilung der Kreistagswahlen 1989-2009.


  7. statistik.baden-wuerttemberg.de Sitzverteilung der Kreistagswahlen 1989-2009.


  8. Zukunftsatlas 2016. Archiviert vom Original am 2. Oktober 2017; abgerufen am 24. März 2018. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.prognos.com 


  9. Lokführer lassen Mugele-Container stehen, Gmünder Tagespost, Artikel vom 7. November 2014.


  10. Schutzgebietsstatistik der LUBW (Download)@1@2Vorlage:Toter Link/udo.lubw.baden-wuerttemberg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) i Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.


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