Landkreis Ahrweiler
































































Wappen
Deutschlandkarte

Wappen des Landkreises Ahrweiler

Deutschlandkarte, Position des Landkreises Ahrweiler hervorgehoben50.5463577.10366Koordinaten: 50° 33′ N, 7° 6′ O
Basisdaten

Bundesland:

Rheinland-Pfalz

Verwaltungssitz:

Bad Neuenahr-Ahrweiler

Fläche:
786,98 km2
Einwohner:
128.914 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte:
164 Einwohner je km2

Kfz-Kennzeichen:
AW

Kreisschlüssel:
07 1 31
Kreisgliederung:
74 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Wilhelmstraße 24–30
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Website:

www.kreis-ahrweiler.de

Landrat:

Jürgen Pföhler (CDU)
Lage des Landkreises Ahrweiler in Rheinland-Pfalz


Niederlande
Belgien
Frankreich
Luxemburg
Baden-Württemberg
Hessen
Nordrhein-Westfalen
Saarland
Frankenthal (Pfalz)
Kaiserslautern
Koblenz
Landau in der Pfalz
Landau in der Pfalz
Ludwigshafen am Rhein
Mainz
Pirmasens
Speyer
Trier
Worms
Zweibrücken
Landkreis Ahrweiler
Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Landkreis Alzey-Worms
Landkreis Bad Dürkheim
Landkreis Bad Kreuznach
Landkreis Bernkastel-Wittlich
Landkreis Birkenfeld
Landkreis Cochem-Zell
Donnersbergkreis
Eifelkreis Bitburg-Prüm
Landkreis Germersheim
Landkreis Kaiserslautern
Landkreis Kusel
Landkreis Mainz-Bingen
Landkreis Mayen-Koblenz
Neustadt an der Weinstraße
Landkreis Neuwied
Rhein-Hunsrück-Kreis
Rhein-Lahn-Kreis
Rhein-Pfalz-Kreis
Landkreis Südliche Weinstraße
Landkreis Südwestpfalz
Landkreis Trier-Saarburg
Landkreis Vulkaneifel
Westerwaldkreis
Karte
Über dieses Bild



Der Landkreis Ahrweiler ist eine Gebietskörperschaft im Norden von Rheinland-Pfalz. Sitz der Kreisverwaltung und zugleich bevölkerungsreichste Kommune ist die verbandsfreie Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geographie


    • 1.1 Lage


    • 1.2 Nachbarkreise




  • 2 Geschichte


  • 3 Politik


    • 3.1 Kreistag


    • 3.2 Landräte


    • 3.3 Regionale Kooperation


    • 3.4 Wappen und Flagge




  • 4 Wirtschaft und Verkehr


    • 4.1 Verkehr




  • 5 Gemeinden


  • 6 Kfz-Kennzeichen


  • 7 Ehrenbürger


  • 8 Literatur


  • 9 Weblinks


  • 10 Einzelnachweise





Geographie |



Lage |


Der Rhein bildet die Ostgrenze des Kreises. Die Ahr, ein linker Nebenfluss des Rheins, durchquert den Kreis von Südwesten nach Nordosten und mündet an der Kreisgrenze.


Der Stadtteil Ahrweiler von Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt am Rande der Eifel. Die Berge nördlich der Ahr werden Ahrberge genannt – sie sind allerdings nicht so hoch wie die Hohe Eifel im Süden des Kreises.


Die Wälder der Eifel sind ein Ergebnis der Wiederaufforstung im 19. Jahrhundert. Am häufigsten kommt die Fichte vor, die ursprünglich nicht typisch für die Region war.


Mit dem an der Grenze zum Landkreis Mayen-Koblenz gelegenen vulkanischen Laacher See gehört der größte See des Landes Rheinland-Pfalz und einzige Caldera-See Mitteleuropas vollständig zum Kreisgebiet. Das Rodder Maar, eine mit Wasser gefüllte flache Senke im Osten des Kreises, wurde in den 1950er Jahren trockengelegt und aufgeforstet, aber 1998 renaturiert. Durch Schließung eines kleinen Dammes entstand das Maar neu als Wasservogelparadies mit seltener vorkommenden Tieren. Dass diese Senke vulkanischer Herkunft ist, konnte bisher nicht nachgewiesen werden.[2]


Das Weinanbaugebiet entlang der Ahr ist eines der nördlichsten Weinanbaugebiete in Deutschland, besonders bekannt für Rotwein. Die Nordschleife und der Nürburgring, zwei bekannte Rennstrecken, liegen im Landkreis Ahrweiler rund um die Nürburg.


Höchster Punkt des Kreises und auch der gesamten Eifel ist die Hohe Acht mit 747 m, der tiefste liegt nördlich des Remagener Stadtteils Rolandswerth an der Grenze zur Bundesstadt Bonn.




Nachbarkreise |


Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an den Kreis Euskirchen, den Rhein-Sieg-Kreis und die kreisfreie Stadt Bonn (alle in Nordrhein-Westfalen) sowie an die Landkreise Neuwied, Mayen-Koblenz und Vulkaneifel (alle in Rheinland-Pfalz).



Geschichte |


Die Region wurde von den Römern unter Julius Caesar um 50 v. Chr. erobert. Einige Jahre später wurde das Legionslager Castra Rigomagus gegründet, aus welchem später die Stadt Remagen entstand. Der Vinxtbach, ein naher Bach und Nebenfluss des Rheins, war die Grenze zwischen den römischen Provinzen Germania superior und Germania inferior. In Ahrweiler befindet sich das Museum Römervilla von Bad Neuenahr-Ahrweiler, ursprünglich als römischer Gutshof (Villa Rustica) angelegt, vergrößert, mehrfach umgebaut und gegen 259/60 n. Chr.[3] planmäßig aufgegeben.


Ahrweiler wurde 893 erstmals urkundlich im Prümer Urbar erwähnt, dem Güterverzeichnis der Abtei Prüm. 1180 wählte der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, Friedrich I. (Barbarossa), Sinzig als Ort aus, um die Herrscher von Frankreich und Flandern zu treffen. Ein weiterer bedeutender Ort ist das Kloster Maria Laach am Laacher See im Südosten des Landkreises Ahrweiler.


Von 1798 bis 1814 gehörte das Gebiet als Canton Adenau und Canton Ahrweiler zum Arrondissement Bonn im Département de Rhin-et-Moselle. Die Kreise Ahrweiler und Adenau wurden 1816 gebildet, als Preußen seine Provinzen, darunter auch die Provinz Großherzogtum Niederrhein (Teil der späteren Rheinprovinz), in Regierungsbezirke und Kreise einteilte. Der Kreis Ahrweiler gehörte zum Regierungsbezirk Koblenz (bis 1999) und war verwaltungsmäßig zunächst in sieben Bürgermeistereien (Ahrweiler, Altenahr, Gelsdorf, Königsfeld, Niederbreisig, Remagen, Sinzig) gegliedert. Insgesamt umfasste der Kreis Ahrweiler 141 Ortschaften, in denen um 1815 24.745 Einwohner lebten.[4]


Am 1. Oktober 1932 wurde ein großer Teil des aufgelösten Kreises Adenau, im Wesentlichen das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr, in den Kreis Ahrweiler integriert.


Die Einnahme der Ludendorff-Brücke durch US-Truppen im März 1945 ist ein bekanntes Ereignis. Im Kinofilm Die Brücke von Remagen (1969) ist es dargestellt.


Am 7. November 1970 wurden die Gemeinden Brenk, Burgbrohl, Engeln, Galenberg, Glees, Hohenleimbach, Kempenich, Niederlützingen, Spessart, Wassenach, Wehr und Weibern aus dem aufgelösten Landkreis Mayen in den Landkreis Ahrweiler umgegliedert. Die Gemeinde Nohn wechselte aus dem Landkreis Ahrweiler in den Landkreis Daun.[5]


Eine Fundgrube heimatkundlichen und geschichtlichen Wissens über den Kreis Ahrweiler ist das von der Kreisverwaltung Ahrweiler herausgegebene und in wesentlichen Teilen über das Internet verfügbare Heimatjahrbuch des Landkreises Ahrweiler.[6]


Bevölkerungsentwicklung


Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet des heutigen Landkreises Ahrweiler; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[7][1]




































Jahr Einwohner
1815 40.119
1835 50.317
1871 51.417
1905 63.914
1939 73.995
1950 82.996































Jahr Einwohner
1961 92.757
1970 103.862
1987 111.232
1997 127.566
2005 130.467
2010 127.443















Jahr Einwohner
2015 127.770
2017 128.914



Politik |




Kreistagswahl 2014

Gewichtetes Ergebnis




 %

50

40

30

20


10

0









19,1
(+0,3)





45,7
(-0,2)





10,2
(+0,7)





4,6
(-6,2)





2,1
(n. k.)





5,6
(n. k.)





1,1
(n. k.)





11,7
(-3,3)





SPD

CDU

Grüne

FDP

Linke

AfD

Piraten

FWG




2009


2014








Kreistag |





1


9


5


5


2


21


3



21 











Insgesamt 46 Sitze


  • Linke: 1


  • SPD: 9


  • Grüne: 5


  • FWG: 5


  • FDP: 2


  • CDU: 21


  • AfD: 3




Der Kreistag des Landkreises Ahrweiler besteht aus 46 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählten Kreistagsmitgliedern und dem Landrat als Vorsitzendem. Nach der letzten Kreistagswahl am 25. Mai 2014 ergibt sich folgende Sitzverteilung:[8]































































Wahl SPD CDU Grüne FDP Linke AfD Piraten FWG Gesamt
2014 9 21 5 2 1 3 0 5 46 Sitze
2009 9 21 4 5 7 46 Sitze
2004 9 25 4 3 5 46 Sitze
1999 12 26 3 2 3 46 Sitze

  • FWG = Freie Wählergruppe Landkreis Ahrweiler e. V.


Landräte |

























































1816–1820 Franz von Gruben 1945
Christian Ulrich
1821–1822 Philipp von Hilgers 1945–1950
Hermann Schüling
1822–1840 Carl von Gärtner 1951–1965
Werner Urbanus
1841–1849 Peter Joseph Schraut 1965–1973
Heinz Korbach
1850–1859 Wilhelm von Hoevel 1973–1976
Christoph Stollenwerk
1859–1889 Rudolf von Groote 1977–1988
Egon Plümer
1889–1923 Albert Heising 1988–1999
Joachim Weiler
1923–1934 Paul Meyers-Platen seit 2000
Jürgen Pföhler
1934–1945
Peter Simmer[9]



Regionale Kooperation |


Mit Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis kooperiert der Landkreis Ahrweiler im Regionalen Arbeitskreis Entwicklung, Planung und Verkehr Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler.



Wappen und Flagge |










Wappen des Landkreises Ahrweiler


Blasonierung: „Geviert: 1 in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz, 2 in Gold ein rot bewehrter schwarzer Adler, 3 in Gold ein rot bewehrter schwarzer Löwe, 4 in Grün ein silberner Schrägwellenbalken.“

Der Landkreis führt das Wappen seit dem 5. Juli 1927 nach Genehmigung durch das preußische Staatsministerium.



Wappenbegründung: Das Kreuz steht für das Kurfürstentum Köln, der Adler für die Grafen von Are und der Löwe für die Herrschaft Jülich-Berg, die in früheren Zeiten Anteil am heutigen Kreisgebiet hatte. Der heraldische Wellenbalken symbolisiert die Rheinprovinz, zu der das Kreisgebiet ab 1822 gehörte.



Wirtschaft und Verkehr |


Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Ahrweiler Platz 216 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „ausgeglichenem Chancen-Risiko Mix“ für die Zukunft.[10]



Verkehr |


Durch das Kreisgebiet führen die Bundesautobahnen A 61 (Koblenz–Mönchengladbach), die nicht durchgehend befahrbare A 1 (Trier–Köln), die A 571 und die A 573. Ferner durchziehen zahlreiche Bundesstraßen, darunter die B 9, B 258, B 267 und die B 412, das Kreisgebiet.


Im Rheintal erbaute 1844/1856 die Bonn-Cölner Eisenbahngesellschaft flussaufwärts von Köln über Bonn bis Rolandseck eine Strecke, die von der Rheinischen Eisenbahngesellschaft 1858/59 über Remagen und Koblenz bis Bingerbrück verlängert wurde.


In Remagen schloss sich 1880 die Ahrtalbahn bis Ahrweiler an, die von der Preußischen Staatsbahn 1886 bis Altenahr und 1888 bis Adenau weitergeführt wurde. Aus strategischen Gründen kam 1912 eine Abzweigung in Dümpelfeld nach Lissendorf hinzu. Die Verbindung aus dem Ahrtal auf die rechte Rheinseite über die Ludendorff-Brücke und ihre Zufahrten wurden erst 1919, ein Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, vollendet. In der Schlussphase des Zweiten Weltkrieges spielte diese, später als Brücke von Remagen bekannt, eine entscheidende Rolle.


Bergbau und Industrie des Brohltales wurden 1901 durch eine Schmalspurbahn der Brohltal-Eisenbahn-Gesellschaft AG erschlossen, die von Brohl am Rhein – teilweise mit Zahnradbetrieb – nach Kempenich 20 Kilometer durch den Kreis führte. Der Personenverkehr wurde dort 1960/61 eingestellt. Im Staatsbahnnetz betraf dies weitere Strecken von 33 Kilometern, so dass das Netz heute halbiert ist:























Jahr Strecke Länge
1945 Unkel – Ludendorff-Brücke bei Remagen – Bodendorf
04 km
1973 Dümpelfeld – Müsch – Ahrdorf – Lissendorf 16 km
1985 Ahrbrück – Hönningen – Dümpelfeld – Adenau 13 km

Den Nahverkehr zwischen den beiden damals noch selbständigen Städten Bad Neuenahr und Ahrweiler bediente von 1906 bis 1919 die Elektrische gleislose Bahn Ahrweiler, eine frühe Oberleitungsbus-Linie.



Gemeinden |


Der Landkreis Ahrweiler besteht aus 74 Gemeinden, von denen alle bis auf vier verbandsfreie Gemeinden den vier Verbandsgemeinden angehören.


(Einwohner am 31. Dezember 2017[11])


Verbandsfreie Gemeinden:




  1. Bad Neuenahr-Ahrweiler, Stadt (28.048)


  2. Grafschaft (10.914)


  3. Remagen, Stadt (16.725)


  4. Sinzig, Stadt (17.540)


Verbandsgemeinden mit ihren verbandsangehörigen Gemeinden:









(Sitz der Verbandsgemeinde *)

  • 1. Verbandsgemeinde Adenau



  1. Adenau, Stadt * (2894)


  2. Antweiler (518)


  3. Aremberg (212)


  4. Barweiler (382)


  5. Bauler (65)


  6. Dankerath (77)


  7. Dorsel (188)


  8. Dümpelfeld (578)


  9. Eichenbach (72)


  10. Fuchshofen (91)


  11. Harscheid (145)


  12. Herschbroich (266)


  13. Hoffeld (281)


  14. Honerath (152)


  15. Hümmel (471)


  16. Insul (463)


  17. Kaltenborn (349)


  18. Kottenborn (175)


  19. Leimbach (473)


  20. Meuspath (158)


  21. Müllenbach (467)


  22. Müsch (210)


  23. Nürburg (174)


  24. Ohlenhard (145)


  25. Pomster (156)


  26. Quiddelbach (249)


  27. Reifferscheid (499)


  28. Rodder (239)


  29. Schuld (680)


  30. Senscheid (93)


  31. Sierscheid (91)


  32. Trierscheid (67)


  33. Wershofen (886)


  34. Wiesemscheid (241)


  35. Wimbach (449)


  36. Winnerath (184)


  37. Wirft (159)



  • 2. Verbandsgemeinde Altenahr



  1. Ahrbrück (1200)


  2. Altenahr * (1869)


  3. Berg (1256)


  4. Dernau (1723)


  5. Heckenbach (240)


  6. Hönningen (1038)


  7. Kalenborn (672)


  8. Kesseling (593)


  9. Kirchsahr (368)


  10. Lind (550)


  11. Mayschoß (914)


  12. Rech (548)


  • 3. Verbandsgemeinde Bad Breisig



  1. Bad Breisig, Stadt * (9369)


  2. Brohl-Lützing (2492)


  3. Gönnersdorf (627)


  4. Waldorf (880)


  • 4. Verbandsgemeinde Brohltal



  1. Brenk (178)


  2. Burgbrohl (3187)


  3. Dedenbach (453)


  4. Galenberg (214)


  5. Glees (595)


  6. Hohenleimbach (351)


  7. Kempenich (1869)


  8. Königsfeld (700)


  9. Niederdürenbach (946)


  10. Niederzissen * (2684)


  11. Oberdürenbach (635)


  12. Oberzissen (1090)


  13. Schalkenbach (814)


  14. Spessart (772)


  15. Wassenach (1220)


  16. Wehr (1126)


  17. Weibern (1515)




Remagen
Grafschaft (Rheinland)
Bad Neuenahr-Ahrweiler
Sinzig
Bad Breisig
Brohl-Lützing
Gönnersdorf (bei Bad Breisig)
Waldorf (Rheinland-Pfalz)
Burgbrohl
Wassenach
Glees
Niederzissen
Wehr (Eifel)
Galenberg
Oberzissen
Brenk
Königsfeld (Eifel)
Schalkenbach
Dedenbach
Niederdürenbach
Oberdürenbach
Weibern (Eifel)
Kempenich
Hohenleimbach
Spessart (Brohltal)
Heckenbach
Kesseling
Kalenborn (bei Altenahr)
Berg (bei Ahrweiler)
Kirchsahr
Lind (bei Altenahr)
Rech
Dernau
Mayschoß
Altenahr
Ahrbrück
Hönningen
Kaltenborn
Adenau
Herschbroich
Meuspath
Leimbach (bei Adenau)
Dümpelfeld
Nürburg (Gemeinde)
Müllenbach (bei Adenau)
Quiddelbach
Hümmel
Ohlenhard
Wershofen
Aremberg
Wiesemscheid
Kottenborn
Wimbach
Honerath
Bauler (Landkreis Ahrweiler)
Senscheid
Pomster
Dankerath
Trierscheid
Barweiler
Reifferscheid
Sierscheid
Harscheid (bei Adenau)
Dorsel
Hoffeld (Eifel)
Wirft
Rodder
Müsch
Eichenbach
Antweiler
Fuchshofen
Winnerath
Insul
Schuld (Ahr)
Nordrhein-Westfalen
Landkreis Neuwied
Landkreis Vulkaneifel
Landkreis Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinden in AW.svg
Über dieses Bild



Listen zu dem Begriff „Gebietsveränderungen“ siehe Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz


Die folgenden Gemeinden des Landkreises Ahrweiler wurden eingemeindet oder schieden aus dem Landkreis aus:








  • Ahrweiler, am 7. Juni 1969 zu Bad Neuenahr-Ahrweiler


  • Bad Neuenahr, am 7. Juni 1969 zu Bad Neuenahr-Ahrweiler


  • Bad Niederbreisig, am 7. Juni 1969 zu Bad Breisig


  • Bengen, am 16. März 1974 zu Grafschaft


  • Birresdorf, am 16. März 1974 zu Grafschaft


  • Blasweiler, am 30. März 1971 zu Heckenbach


  • Blindert, am 7. November 1970 zu Hümmel


  • Bodendorf, am 7. Juni 1969 zu Sinzig


  • Breidscheid, am 1. Oktober 1952 zu Adenau


  • Brohl, am 7. November 1970 zu Brohl-Lützing


  • Brück a./Ahr, am 7. Juni 1969 zu Ahrbrück


  • Eckendorf, am 16. März 1974 zu Grafschaft


  • Engeln, am 10. Juni 1979 zu Kempenich


  • Franken, am 7. Juni 1969 zu Sinzig


  • Gelsdorf, am 16. März 1974 zu Grafschaft


  • Gilgenbach, am 7. November 1970 zu Leimbach


  • Gimmigen, am 7. Juni 1969 zu Bad Neuenahr-Ahrweiler


  • Heimersheim, am 7. Juni 1969 zu Bad Neuenahr-Ahrweiler


  • Holzweiler, am 16. März 1974 zu Grafschaft


  • Jammelshofen, am 7. November 1970 zu Kaltenborn


  • Karweiler, am 16. März 1974 zu Grafschaft


  • Kirchdaun, am 7. Juni 1969 zu Bad Neuenahr-Ahrweiler


  • Koisdorf, am 7. Juni 1969 zu Sinzig


  • Kreuzberg, am 7. Juni 1969 zu Altenahr


  • Lantershofen, am 16. März 1974 zu Grafschaft





  • Leimersdorf, am 16. März 1974 zu Grafschaft


  • Liers, am 1. März 1972 zu Hönningen


  • Löhndorf, am 7. Juni 1969 zu Sinzig


  • Lohrsdorf, am 7. Juni 1969 zu Bad Neuenahr-Ahrweiler


  • Lückenbach, am 1. Oktober 1976 zu Dümpelfeld


  • Niederadenau, am 1. Oktober 1976 zu Dümpelfeld


  • Niederlützingen, am 7. November 1970 zu Brohl-Lützing


  • Nierendorf, am 16. März 1974 zu Grafschaft


  • Nohn, am 7. November 1970 zum Landkreis Daun


  • Oberbreisig, am 7. Juni 1969 zu Bad Breisig


  • Oberwinter, am 7. Juni 1969 zu Remagen


  • Obliers, am 30. März 1971 zu Lind


  • Oedingen, am 7. Juni 1969 zu Remagen


  • Pitscheid, am 7. November 1970 zu Hümmel


  • Plittersdorf, am 30. März 1971 zu Lind


  • Pützfeld, am 7. Juni 1969 zu Ahrbrück


  • Ramersbach, am 16. März 1974 zu Bad Neuenahr-Ahrweiler


  • Rheineck, am 7. Juni 1969 zu Bad Breisig


  • Ringen, am 16. März 1974 zu Grafschaft


  • Rolandswerth, am 7. Juni 1969 zu Remagen


  • Staffel, am 1. März 1972 zu Kesseling


  • Unkelbach, am 7. Juni 1969 zu Remagen


  • Vettelhoven, am 16. März 1974 zu Grafschaft


  • Westum, am 7. Juni 1969 zu Sinzig




Kfz-Kennzeichen |


Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen AW zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.



Ehrenbürger |


Am 15. Juni 2005 wurde Philipp Freiherr von Boeselager zum ersten und bisher einzigen Ehrenbürger des Landkreises ernannt.



Literatur |




  • Sparren, Spähne und Splitter von Sprache, Sprüchen und Spielen aufgelesen im Ahrtal von P(eter) Joerres. P. Plachner’s Buchdruckerei/Verlag von P. Hanstein, Ahrweiler/Bonn 1888/1889.

  • Werner Jüngling: Auf den Spuren der Vergangenheit – Barweiler, Pomster, Wiesemscheid und Bauler im Wandel der Zeit. Druck und Gesamtherstellung: Mail & Print Thomas Probst, Daun 2012.



Weblinks |










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– Multimedia-Inhalte


  • Website des Landkreises Ahrweiler

  • Statistische Daten des Landkreises Ahrweiler beim Statistischen Landesamt Rheinland-Pfalz

  • Geschichte im Landkreis Ahrweiler

  • Regionalwiki für den Landkreis Ahrweiler


  • Literatur von und über Landkreis Ahrweiler im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

  • Literatur über Landkreis Ahrweiler in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie



Einzelnachweise |




  1. ab Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).


  2. Ungeklärte Herkunft des Rodder Maars (von Wilhelm Meyer) (Memento des Originals vom 10. Juni 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kreis.aw-online.de


  3. Horst Fehr: Römervilla. Führer durch die Ausgrabungen am Silberberg in Bad Neuenahr-Ahrweiler. In: Archäologie an Mittelrhein und Mosel, Band 7, (2. Aufl.) Steffgen, Koblenz 2003, ISBN 3-929645-01-7, S. 20.


  4. Der Regierungs-Bezirk Coblenz nach seiner Lage, Begränzung, Größe, Bevölkerung und Eintheilung, Coblenz: Pauli, 1817, S. 49 ff. (Online-Ausgabe bei dilibri)


  5. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 158 (PDF; 2,6 MB).  i Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.


  6. Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler


  7. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten


  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Kreistagswahlen


  9. Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816–1945 (= Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde. Band 69). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-7585-4, S. 281. 


  10. Zukunftsatlas 2016. Archiviert vom Original am 2. Oktober 2017; abgerufen am 23. März 2018. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.prognos.com 


  11. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).


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