Dienstleister
Büglerin in der Textilfabrik Bierbaum-Proenen: Beispiel für einen Dienstleister in einem Herstellungsbetrieb
Ein Dienstleister ist eine Wirtschaftseinheit, die eine oder mehrere Dienstleistungen erbringt.
Inhaltsverzeichnis
1 Mischformen aus Produzenten und Dienstleistern
2 Facetten des Begriffs Dienstleister im Prozessmodell
3 Dienstleistungsbereiche (Beispiele)
4 Siehe auch
5 Weblinks
Mischformen aus Produzenten und Dienstleistern |
Wirtschaftseinheiten, die sowohl Sachgüter herstellen (sog. Produzenten) als auch (z. B. produktbegleitende) Dienstleistungen erbringen, können insoweit als Dienstleister betrachtet werden, wie ihre Wertschöpfung aus der Erbringung von Dienstleistungen besteht.
Facetten des Begriffs Dienstleister im Prozessmodell |
Im Prozessmodell einer Dienstleistung versteht man unter einem Dienstleister folgende Akteure:
- in der Anbahnungsphase: den Anbieter der Dienstleistung (im Gegensatz zu deren Nachfrager),
- in der Vereinbarungsphase: den Lieferanten der Dienstleistung (im Gegensatz zu deren Kunde),
- in der Leistungsphase: den persönlichen Erbringer der Dienstleistung (im Gegensatz zu deren Konsument) oder
- in der Gegenleistungsphase: den Empfänger der für die Dienstleistung vereinbarten Gegenleistung (im Gegensatz zu deren Erbringer).
Dienstleistungsbereiche (Beispiele) |
- Beratungswesen (z. B. Unternehmensberatung, Familienberatung)
- Bildungswesen
- Erziehungswesen
Exekutive und Judikative
Friseur, Kosmetiker, Pediküre
Gastronomie, Hotellerie
- Gebäudemanagement
- Gesundheitswesen
- Handel
- Handwerk
- Hauspersonal
- Inkassounternehmen
IT-Dienstleistung, Telekommunikation
Kreditwesen (z. B. Banken)- Öffentlicher Dienst
- Personaldienstleistung
- Pflegedienst
- Prostitution
- Qualitätsmanagement
- Seelsorge
- Sicherheitsdienste
- Sozialpädagogik
- Sozialwesen
- Übersetzungen
- Verkehrsdienstleistung
- Versicherungswesen
- Verwaltung
Wasser- und Energieversorgung
- Wissenschaft
Siehe auch |
- Dienstleistungsberuf
- Dienstleistungsbranche