Orgelgeschütz aus dem 16. Jahrhundert (Rekonstruktion nach einer Zeichnung von Leonardo da Vinci, Burg Castelnaud)
Die Ribauldequin auch bekannt als Rabauld, Ribault, Ribaudkin oder Orgel-Geschütz war ein mittelalterliches Salvengeschütz mit vielen kleinkalibrigen Eisenrohren, die parallel oder in Fächerform angeordnet waren. Die Waffe ist keine frühe Form eines Maschinengewehrs, da der Ladevorgang manuell abläuft.[1][2] Beim Abfeuern der Schusswaffe wird ein Schauer von Eisenkugeln weggeschleudert. Eingesetzt wurde die Waffe während des frühen 15. Jahrhunderts meist als Anti-Personen-Waffe.[3]
Die erste bekannte Ribauldequin kam während des Hundertjährigen Kriegs 1339 in Frankreich in der Armee des Königs Eduard III. von England zum Einsatz. Die von der Armee Eduards eingesetzten Ribauldequins trugen jeweils zwölf Rohre und wurden in Batterien von zwölf Waffen angeordnet. Sie feuerten somit 144 Kugeln auf einmal gegen die feindlichen Truppen. Später wurden im Herzogtum Mailand und anderen reichen und technologisch fortgeschrittenen Regionen Ribaults mit neun Rohren, sowie weitere größere Varianten mit 36 Rohren auf einem Holzgestell hergestellt.
Ribauldequins wurden außerdem in den Rosenkriegen eingesetzt: Während der Zweiten Schlacht von St Albans wurden Ridauldequins von Yorkisten unter Führung von Richard Neville, 16. Earl of Warwick gegen die Lancastrianer unter Margarete von Anjou als Verteidigungswaffe eingesetzt.[4]
Inhaltsverzeichnis
1Literatur
2Siehe auch
3Weblinks
4Einzelnachweise
Literatur |
Syed Ramsey: Tools of War: History of Weapons in Early Modern Times, Vij Books India Pvt Ltd, 2016, ISBN 978-93-86019-82-0.
Siehe auch |
Salvengeschütz
Mitrailleuse
Weblinks |
Commons: Volley guns – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Einzelnachweise |
↑Inventions of Leonardo da Vinci
↑33 Barrelled organ
↑ Syed Ramsey: Tools of War: History of Weapons in Early Modern Times, Seite 37
↑Weir, Alison "The War of the Roses" 1995 ISBN 0-345-40433-5
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