Gemeinde Stubendorf
| Gemeinde Stubendorf Gmina Izbicko | |||
|---|---|---|---|
| |||
| Basisdaten | |||
Staat: | Polen | ||
Woiwodschaft: | Opole | ||
Powiat: | Strzelecki | ||
Geographische Lage: | 50° 34′ N, 18° 9′ O50.56666666666718.15 | ||
Einwohner: | siehe Gmina | ||
Postleitzahl: | 47-180 | ||
Telefonvorwahl: | (+48) 77 | ||
Kfz-Kennzeichen: | OST | ||
| Wirtschaft und Verkehr | |||
Straße: | DK 94 Oppeln–Bytom | ||
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | ||
Kattowitz | |||
| Gmina | |||
| Gminatyp: | Landgemeinde | ||
| Gminagliederung: | 11 Schulzenämter | ||
| Fläche: | 84,30 km² | ||
| Einwohner: | 5444 (31. Dez. 2016)[1] | ||
Bevölkerungsdichte: | 65 Einw./km² | ||
Gemeindenummer (GUS): | 1611012 | ||
| Verwaltung (Stand: 2008) | |||
Bürgermeister: | Brygida Pytel | ||
| Adresse: | ul. Powstańców Śl. 12 47-180 Izbicko | ||
Webpräsenz: | www.izbicko.pl/de | ||
Die Gemeinde Stubendorf (polnisch Gmina Izbicko) ist eine Landgemeinde im Powiat Strzelecki der Woiwodschaft Opole in Polen. Ihr Sitz ist das gleichnamige Dorf mit etwa 1100 Einwohnern.
Seit 2006 ist die Gemeinde zweisprachig (Polnisch und Deutsch).
Inhaltsverzeichnis
1 Geographie
2 Geschichte
3 Politik
3.1 Gemeindevorsteher
3.2 Wappen
3.3 Partnerschaften
4 Gliederung
5 Weblinks
6 Einzelnachweise
Geographie |
Das Gemeinde liegt im Schlesischen Tiefland, zehn Kilometer von der Woiwodtschaftshauptstadt Opole (Oppeln) entfernt und grenzt an Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz). Die Region gehört zu Oberschlesien.
Geschichte |
Zweisprachiges Ortsschild
Un Folge des Zweiten Weltkriegs kam das gesamte Oberschlesien an Polen. In der Region konnte sich eine Minderheit halten. Nach der polnischen Volkszählung von 2002 gehören 28,39 % der Gemeindebevölkerung der deutschen Minderheit an, weitere 11,49 % bezeichneten sich als „Schlesier“.[2]
Die 1947 gebildete Gemeinde führte 2006 Deutsch als Hilfssprache ein. Zwei Jahre später wurden zweisprachige Ortsnamen eingeführt und im Dezember des Jahres polnisch-deutsche Ortsschilder in der Gemeinde aufgestellt. Stubendorf war die vierte Gemeinde mit zweisprachigen Ortsschildern in der Woiwodschaft Opole.[3]
Politik |
Gemeindevorsteher |
2006 wurde Brygida Pytel zur Gemeindevorsteherin (Wójt) gewählt. Davor waren Manfred Grabelus, Andrzej Gelles, Stefan Kulig, Kazimierz Janka, Andrzej Baksik sowie NN. Kralewski Gemeindevorstände der Nachkriegszeit.
Wappen |
Das Gemeindewappen ist geteilt und zeigt oben einen schwarzen Eber auf grünem Grund. Der untere Teil ist gespalten und zeigt rechts zwei gelbe Weizenähren in Gelb und links einen schwarzen Karpfen in Blau.
Partnerschaften |
Die Gemeinde Stubendorf unterhält mit folgenden Orten Partnerschaften:
Orebić (Kroatien) seit 2001
Teicha (Sachsen-Anhalt) seit 2002
Florstadt (Hessen) seit 2003
Osoblaha (Tschechien) seit 2008.
Gliederung |
Die Landgemeinde (gmina wiejska) Stubendorf umfasst auf einer Fläche von 84 km² elf Dörfer mit Schulzenämtern:
Boritsch / Borycz (1936–45: Schildbach)
Grabow / Grabów (1936–45: Weißbuchen)
Stubendorf / Izbicko
Kroschnitz / Krośnica (1936–45: Auendorf)
Tschammer Ellguth / Ligota Czamborowa
Ottmütz / Otmice
Schedlitz / Siedlec (1936–45: Alt Siedel)
Sprentschütz / Sprzęcice
Sucho-Danietz / Suchodaniec (1934–45: Trockenfeld)
Posnowitz / Poznowice (1936–45: Einsiedel)
Zauche / Utrata (1936–45 Teichgrund)
Weblinks |
- Webpräsenz der Gemeinde Stubendorf
Einzelnachweise |
↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.
↑ Vgl. Polnisches Statistisches Amt; abger. am 15. August 2008
↑ NTO.pl: Dwujęzyczne tablice stanęły w gminie Izbicko
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