Bundesamt für Umwelt























Bundesamt für Umwelt BAFU

«Corporate Design Bund» – Logo der Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Hauptsitz

Ittigen
Vorsteher

Marc Chardonnens
Aufsicht

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
Website

bafu.admin.ch



Gebäude an der Papiermühlestrasse 172




Gebäude an der Worblentalstrasse 68


Das Bundesamt für Umwelt (BAFU, französisch Office fédéral de l’environnement OFEV, italienisch Ufficio federale dell’ambiente UFAM, rätoromanisch Uffizi federal d’ambient UFAM) ist eine Bundesbehörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Es ist die Umweltfachstelle der Schweiz und gehört zum Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geschichte


  • 2 Aufgaben


  • 3 Direktoren


  • 4 Weblinks


  • 5 Einzelnachweise





Geschichte |


1971 wurde das Bundesamt für Umweltschutz BUS gegründet. 1989 wurde es nach der Fusion mit dem Bundesamt für Forstwesen und Landschaftsschutz BFL in Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL umbenannt. Am 1. Januar 2006 entstand aus dem BUWAL und grossen Teilen des Bundesamts für Wasser und Geologie BWG das Bundesamt für Umwelt BAFU.[1][2]



Aufgaben |


Das BAFU ist die Fachbehörde für die Umwelt. Es ist zuständig für die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie für den Schutz des Menschen vor Naturgefahren und den Schutz der Umwelt vor übermässigen Belastungen.


Gestützt auf die Nachhaltigkeitsstrategie des Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, verfolgt das BAFU folgende Ziele:



  • langfristige Erhaltung und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen (Boden, Wasser, Wald, Luft, Klima, biologische und landschaftliche Vielfalt) und Behebung bestehender Beeinträchtigungen;

  • Schutz des Menschen vor übermässiger Belastung (Lärm, schädliche Organismen und Stoffe, nichtionisierende Strahlung, Abfälle, Altlasten und Störfälle);

  • Schutz des Menschen und erheblicher Sachwerte vor hydrologischen und geologischen Gefahren (Hochwasser, Erdbeben, Lawinen, Rutschungen, Erosionen und Steinschlag).


Um diese Ziele zu erreichen, hat das BAFU folgende Aufgaben:



  • beobachten der Umwelt als Grundlage der Ressourcenbewirtschaftung;

  • vorbereiten von Entscheiden für eine umfassende und kohärente Politik der nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen sowie der Gefahrenprävention;

  • umsetzen der gesetzlichen Grundlagen, Unterstützen der Vollzugspartner sowie Informieren über den Zustand der Umwelt und die Möglichkeit, die natürlichen Ressourcen zu nutzen und zu schützen.



Direktoren |




  • Marc Chardonnens (seit April 2016)[3]


  • Bruno Oberle (2005–2015)[4]

  • Philippe Roch (1992–2005)[5]

  • Bruno Böhlen (1985–1992)[6]

  • Rodolfo Pedroli (1975–1985)[7]

  • Friedrich Baldinger (1971–1975)[8]



Weblinks |



 Commons: Bundesamt für Umwelt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

  • Offizielle Webseite


Einzelnachweise |




  1. Das BAFU in Kürze, Geschichte


  2. BUWAL und BWG werden zum Bundesamt für Umwelt, 26. Oktober 2005


  3. Marc Chardonnens wird neuer Direktor des Bundesamts für Umwelt


  4. Wechsel von BAFU-Direktor Bruno Oberle an die ETH Lausanne


  5. Gespräch mit dem scheidenden Buwal-Direktor Roch – Umweltschutz im «Ameisenhaufen»


  6. Therese Steffen Gerber: Böhlen, Bruno. In: Historisches Lexikon der Schweiz.


  7. Sarah Brian Scherer: Pedroli, Rodolfo. In: Historisches Lexikon der Schweiz.


  8. Thomas Fuchs: Baldinger, Friedrich. In: Historisches Lexikon der Schweiz.


46.9744444444447.4772222222222Koordinaten: 46° 58′ 28″ N, 7° 28′ 38″ O; CH1903: 602936 / 202598









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