Universität Duisburg-Essen
| Universität Duisburg-Essen | |
|---|---|
| Motto | Offen im Denken |
| Gründung | 2003 (bzw. 1972) |
| Trägerschaft | MKW NRW (staatlich) |
| Ort | Duisburg/Essen |
| Bundesland | Nordrhein-Westfalen |
| Land | Deutschland |
| Rektor | Ulrich Radtke |
| Studierende | 42.747[1](WS 2017/18) |
| Mitarbeiter | 4.729 (2015) |
| davon Professoren | 463 |
| Jahresetat | 549 Mio. €[2] |
| Website | www.uni-due.de |
Die Universität Duisburg-Essen (kurz: UDE, früher bzw. in der Internet-Domain auch Uni DuE) wurde am 1. Januar 2003 durch die Fusion der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und der Universität-Gesamthochschule Essen gegründet. Sie gehört mit rund 43.000 Studenten aus 130 Nationen zu den – nach Studentenzahlen – zehn größten deutschen Universitäten. Sie verfügt über ein breites, international ausgerichtetes Fächerspektrum. Sie ist ein Zentrum der nanowissenschaftlichen und biomedizinischen Forschung sowie der Lehrerausbildung in NRW und bietet mehr als 100 Bachelor- und Masterstudiengänge an.
Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
1.1 Geschichte der Universität Duisburg
1.2 Geschichte der Universität Essen
1.3 Fusion und gemeinsame Entwicklung
2 Forschung
2.1 Profilschwerpunkte
2.2 Deutsche Forschungsgemeinschaft
2.3 Rankings
3 Fakultäten und Institute
3.1 Zentrale Forschungseinrichtungen
3.2 Zentrale Serviceeinrichtungen
3.3 An-Institute
4 Studentische Vertretung
5 Personen
5.1 Rektoren
5.2 Hochschullehrer
5.3 Studenten und Absolventen
5.4 Gastdozenten
5.4.1 Mercator-Professoren
5.4.2 Poets in Residence
5.4.3 Weitere Gastdozenten
5.5 Ehrenbürger
6 Siehe auch
7 Literatur
8 Einzelnachweise
9 Weblinks
Geschichte |
Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, Südansicht im Februar 2012
Geschichte der Universität Duisburg |
Campus Duisburg: Universitätsbibliothek
Duisburg ist bereits seit dem Jahr 1655 Universitätsstadt. Die Alte Universität Duisburg nahm am 14. Oktober 1655 ihren Lehrbetrieb auf, nach einer feierlichen Eröffnung unter Anwesenheit von Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen, dem Statthalter des Kurfürsten von Brandenburg im Herzogtum Kleve. Schon 90 Jahre zuvor im Jahre 1564 hatte das Herzogtum die Erlaubnis des Papstes und im Jahre 1566 das Privileg des Kaisers Maximilian II. zur Gründung der Universität erhalten.
1818 wurde die alte Universität geschlossen, wobei das Universitätssiegel an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn übergeben wurde, die es bis heute weiterführt.
Campus Duisburg: „Keksdosen“
Zwischen 1818 und 1891 gab es in Duisburg keine Hochschule. 1891 siedelte die Rheinisch-Westfälische Hüttenschule von Bochum nach Duisburg um, die danach zur „Königlich-Preußischen Maschinenbau- und Hüttenschule“ weiterentwickelt wurde und 1938 in „Staatliche Ingenieurschule“ umbenannt wurde.
Nach einem Beschluss der Landesregierung von 1960 wurde die Pädagogische Akademie (evangelisch), ab 1962 Pädagogische Hochschule, 1968 aus dem nahegelegenen Kettwig (ab 1975 Stadtteil von Essen) nach Duisburg verlagert und gehörte zur „Pädagogischen Hochschule Ruhr“.[3]
Diese Hochschule und die zuvor erwähnte Maschinenbau- und Hüttenschule, die 1971 in „Ingenieurschule zur Fachhochschulreife“ und nach Eingliederung eines Fachbereichs Wirtschaft vorübergehend in „Fachhochschule Duisburg“ umbenannt wurde, bildeten den Grundstock zur Gründung der „Gesamthochschule Duisburg“ im Jahre 1972. Gründungsrektor der am 7. August 1972 eröffneten Hochschule war Professor Helmut Schrey.
Die Gründung der Gesamthochschule in Duisburg war ein Teil des Konzepts der nordrhein-westfälischen Regierung, die landesweite Hochschullandschaft zu regionalisieren und mit Hilfe von integrierten Studiengängen mit Praxisbezug auch Studierenden aus Nicht-Akademiker-Familien das Studium zu ermöglichen. 1980 erhielt die Hochschule den Namen „Universität-Gesamthochschule Duisburg“.
1994 beschloss der Senat der Universität unter Gernot Born (Rektor 1986–1995) die Umbenennung in „Gerhard-Mercator-Universität“ als Würdigung der Verdienste Gerhard Mercators. Dieser war Dozent am akademischen Gymnasium Duisburg, das Vorläufer des heutigen Landfermann-Gymnasiums und der Alten Duisburger Universität ist.
Geschichte der Universität Essen |
Panorama des Essener Campus
Die Universität-Gesamthochschule Essen wurde 1972 als Gesamthochschule des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Sie wurde bewusst – wie zeitgleich weitere Neugründungen – als eine Maßnahme im Zuge des Strukturwandels der Ruhrregion vom Kohle- und Stahlstandort zum Dienstleistungszentrum geschaffen.
Campus Essen: Brunnenplatz am Abend
Erbaut wurde die Universität-Gesamthochschule Essen als Gebäude-Karree um einen grünen Campus herum am nördlichen Rand der Innenstadt auf einem zuvor abgerissenen Teil des traditionsreichen Arbeiterviertels Segeroth, heute Essen-Nordviertel. Durch die Ansiedlung in Innenstadtnähe und in einem Arbeiterbezirk sowie durch die Verteilung der Studentenwohnheime im gesamten Stadtgebiet sollte eine enge Integration der Akademiker in die städtische Bevölkerung erreicht werden.
In die neu gegründete Hochschule eingegliedert wurde das Universitätsklinikum Essen im Stadtteil Holsterhausen. Die 1909 errichteten Städtischen Krankenanstalten Essen waren 1963 zur zweiten medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erhoben worden. 1967 wurde das Klinikum Teil der neu gegründeten Ruhr-Universität Bochum. 1972 wurde es schließlich in die Universität-Gesamthochschule Essen überführt. Essen hatte damit neben Düsseldorf als einzige neu gegründete NRW-Hochschule ein Universitätsklinikum.
1972 wurde der Fachbereich Gestaltung der Folkwang-Hochschule in die Universität Essen umgegliedert. 2007 wurde der Fachbereich Gestaltung von der fusionierten Universität Duisburg-Essen in die ab 2010 umbenannte Folkwang Universität der Künste zurückgeführt. Die Räumlichkeiten blieben bis auf weiteres auf dem Campus Essen.
Ebenfalls eingegliedert wurde die Pädagogische Hochschule Essen im Stadtteil Rüttenscheid, deren Gebäude weiter genutzt wurden, die Fachhochschule für Maschinenbau an der Schützenbahn und die Fachhochschule für Bauwesen im Moltkeviertel. Während die Gebäude der Pädagogischen Hochschule mittlerweile freigezogen wurden, gehört der Standort Schützenbahn weiterhin zur fusionierten Universität.
Viele der ursprünglichen Reformkonzepte aus der Gründungszeit griffen aus unterschiedlichen Gründen nicht wie erwünscht oder wurden in der Hochschule nicht umgesetzt. Die Hochschule entwickelte sich über die Jahrzehnte in den meisten Merkmalen zu einer normalen Universität. Als erfolgreichste der Gesamthochschul-Reformideen gilt die Öffnung der Universität für Absolventen des zweiten Bildungswegs, von denen allein in Essen viele tausende Universitätsabschlüsse erwarben – mit ebenbürtigem Erfolg im Vergleich zu Abiturienten, wie durch wissenschaftliche Begleitforschung nachgewiesen wurde.
Fusion und gemeinsame Entwicklung |
Die Fusion der beiden zuvor eigenständigen Hochschulen wurde zunächst gemeinsam von den beiden Rektoraten der Hochschulen der Landesregierung vorgeschlagen, um Potenziale zu bündeln und Synergien zu heben. Die Diskussion über den Weg zur Neustrukturierung war allerdings streitig. Auch die Diskussion über die gesetzliche Regelung mit der Landesregierung war häufig streitig,[4] die Fusion wurde aber von der Universität Duisburg stets befürwortet; die Essener Universität hat sie in der Endphase der Diskussion abgelehnt. Die Fusion wurde schließlich am 18. Dezember 2002 vom NRW-Landtag per Gesetz beschlossen[5] und mit Ministerialdirigent Heiner Kleffner ein Gründungsbeauftragter eingesetzt. Klagen des Essener Rektorats gegen dieses Gesetz wurden vom Oberverwaltungsgericht Münster abgewiesen.[6] In der Gründungsphase der neuen, fusionierten Universität wurde intensiv um die Aufteilung der Fächer auf die einzelnen Standorte gerungen.
Campus Essen: Brunnenplatz am Tag
Campus Essen: Klinikum
Mit der Fusion wurde seitens der Landesregierung die Hoffnung verbunden, Kosten zu sparen und durch Bündelung des Fächerbestands zu größeren Fachbereichen an jeweils einem Standort zu kommen, die genügend Potenzial für Spezialisierungen und für die wirksame Teilnahme an der internationalen wissenschaftlichen Diskussion haben sollten.[7] Nach dem Ende der Gründungsphase ist nur eine der vier großen Fächergruppen (Geistes-/Gesellschafts-, Natur-, Ingenieurwissenschaften sowie Medizin) tatsächlich an einem Standort konzentriert:
Die Medizin blieb im Essener Klinikum. Die gesamte Lehramtsausbildung, allerdings mit Ausnahme von einzelnen beruflichen Fachrichtungen findet nunmehr in Essen statt, während Fachbereiche wie die Physik nach Duisburg gezogen sind. Laut Entscheidung der Hochschulgremien gehören aber die Fächer Soziologie und Politik nach wie vor zum Profil „Technische Universität“ des Standorts Duisburg, das Bauingenieurwesen verbleibt, obwohl der Fakultät für Ingenieurwesen zugeordnet, deren Studiengänge vor allem am Campus Duisburg angeboten werden, am Standort Essen. Außerdem gibt es weiterhin parallel Studienangebote in der Informatik und den Wirtschaftswissenschaften an beiden Campi. Für Studierende kann dies nach Fächerkombination bedeuten, zwischen beiden Orten pendeln zu müssen; hierfür wurde ein stündlich verkehrender Pendelbus eingerichtet.
Die Universitätsbibliothek ist an beiden Standorten vertreten, ihre Bestände verteilen sich auf derzeit sechs Fachbibliotheken.
Die Universität Duisburg-Essen hat formal keinen Sitz. Das Land hat bei der Fusion nicht festgelegt, welche Stadt Sitz der Hochschule wird. Die Hochschule selbst hat seitdem ebenfalls die Festlegung auf einen Sitz vermieden. Nach Einschätzung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen anlässlich einer Klage gegen Studiengebühren kann ohne Feststellung des Sitzes kein Gerichtsverfahren gegen die Hochschule durchgeführt werden, obwohl im Errichtungsgesetz als Gerichtsstand Essen festgelegt worden ist.
Im März 2007 wurde von den drei Universitäten Dortmund, Bochum sowie Duisburg-Essen die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr)[8] gegründet. Diese soll die Kooperation der Lehr- und Forschungsaktivitäten der beteiligten Universitäten stärken und den Universitäten eine bessere Ausgangsposition als exzellentem Standort in der nationalen und internationalen Wissenschafts- und Studienlandschaft geben. Als eines der ersten Projekte der UA Ruhr fördert RuhrCampusOnline die hochschulübergreifende Lehre zwischen den drei Ruhruniversitäten mittels Blended Learning.[9]
Im Dezember 2008 wurde in Essen das Gebäude S07 eingeweiht, der Neubau für die Fachrichtung Chemie verfügt über fast 100 moderne Laborräume. Der Essener Standort (alte PH) in der Henri-Dunant-Straße 65 wurde im Tausch gegen das neue Gebäude auf dem Campus aufgegeben. Im Zuge der Standortaufgabe zog der Botanische Garten in den Grugapark.
Die Universität Duisburg-Essen ist die Universität mit den meisten RISE (Research Internship in Science and Engineering)-DAAD-Universitäts-Stipendiaten aus den Vereinigten Staaten in Deutschland. (Stand: Juli 2008)[10]
Die Hochschule verfügt über das bundesweit erste Prorektorat für Diversity Management (DiM), das das Ziel verfolgt, auch bildungsfernen Schichten den Zugang zu einem Hochschulstudium zu ermöglichen. In der kulturellen Vielfalt liegt ein enormes Potenzial, deshalb soll die Verschiedenheit der Studierenden und Beschäftigten umfassend in Lehre und Forschung berücksichtigt werden.[11]
Mit Einrichtung eines universitätsweiten Mentoring-Systems im Wintersemester 2009/10 bietet die UDE erstmals Studierenden aller Fakultäten eine systematische persönliche Beratung und Betreuung über den gesamten Studienverlauf an. Studierende sollen in ihren persönlichen, fachlichen und strategischen Kompetenzen so gestärkt und unterstützt werden, dass sie ihr Studium erfolgreich meistern können und ihre Studienzufriedenheit steigt. Dazu werden persönliche Kontakte aufgebaut und ein eventueller Unterstützungs- sowie Förderbedarf soll rechtzeitig identifiziert werden.[12]
Forschung |
Profilschwerpunkte |
In der Forschung setzt die Universität auf vier Profilschwerpunkte[13]:
- Nanowissenschaften
Biomedizinische Wissenschaften- Urbane Systeme
- Wandel von Gegenwartsgesellschaften
Im CHE-Forschungsranking 2009 erreichen
- die Betriebswirtschaftslehre (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften),
- die Erziehungswissenschaften (Fakultät für Bildungswissenschaften) und
- die Mathematik (Fakultät für Mathematik)
eine Platzierung als „forschungsstarke Fächer“.
Sie finden sich im Ranking für ihr Fach bundesweit in der Spitzengruppe.[14]
Mit dem angrenzenden Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme besteht seit dessen Gründung zahlreiche Kooperationen in vielen interdisziplinären Studiengängen.
Deutsche Forschungsgemeinschaft |
An der Universität gibt es eine ganze Reihe von Sonderforschungsbereichen, mehrere Graduiertenkollegs und Schwerpunktprogramme.
Rankings |
In den letzten Jahren hat sich die Universität Duisburg-Essen im Times Higher Education Ranking stetig verbessert und zählt somit zu den 200 besten Universitäten der Welt. Im Times Higher Education Young University Ranking belegt sie weltweit den Platz 19[15].
Fakultäten und Institute |
Campus Essen
Die Universität ist in folgende Fakultäten gegliedert:
- Fakultät für Geisteswissenschaften
- Institut für Anglistik
- Institut für Germanistik
- Institut für Niederländische Sprache und Kultur
- Institut für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
- Institut für Romanistik
- Institut für Turkistik
- Institut für Geschichte
- Institut für Philosophie
- Institut für Evangelische Theologie
- Institut für Katholische Theologie
- Institut für Kunst und Kunstwissenschaft
- Institut für Kommunikationswissenschaft
- Institut für Geographie
- Institut für Anglistik
- Fakultät für Gesellschaftswissenschaften
- Institut für Politikwissenschaft
- Institut für Soziologie
- Institut für Sozioökonomie
Institut für Entwicklung und Frieden (INEF)
Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)- Käte Hamburger Kolleg „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“
- NRW School of Governance
- Institut für Politikwissenschaft
- Fakultät für Bildungswissenschaften
- Institut für Berufs- und Weiterbildung
- Institut für Erziehungswissenschaft
- Institut für Psychologie
- Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik
- Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften
- Institut für Berufs- und Weiterbildung
- Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
- Institut für Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft (IBES)
- Institut für Informatik und Wirtschaftsinformatik (ICB)
- Mercator School of Management – Fakultät für Betriebswirtschaftslehre
- Fakultät für Chemie
- Fakultät für Physik
- Fakultät für Mathematik
- Fakultät für Biologie
- Fakultät für Ingenieurwissenschaften
- Abteilung Bauwissenschaften
- Abteilung Elektrotechnik und Informationstechnik
- Abteilung Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaften
- Abteilung Maschinenbau und Verfahrenstechnik
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Essen
Zentrale Forschungseinrichtungen |
„Mit den sich ändernden Rahmenbedingungen und dem Umbruch der deutschen Hochschullandschaft, die zu einem ‚Paradigmenwechsel‘ geführt haben, – bezeichnend ist das Beispiel ‚Exzellenzinitiative‘ – wachsen auch die Anforderungen an Unterstützung für die Wissenschaftler, damit sie ihre bisherigen Leistungen in Lehre und Forschung weiter aufrechterhalten und im Rahmen des Wettbewerbs sogar steigern können.
Forschungsförderung und Forschungsmanagement, umgesetzt als Dienstleistung für die Forscher in den zentralen Einrichtungen der Universitäten zur gezielten Unterstützung, scheinen wichtiger denn je.
Die Universität Duisburg-Essen ist mit der Einrichtung des Science Support Centres einen ersten Schritt zur Erfüllung dieser Anforderungen gegangen. Hier sollen die Wissenschaftler einen bestmöglichen ‚Support‘ erhalten, der es Ihnen ermöglicht ihre Forschungsaktivitäten exzellent umzusetzen.“[16]
Folgende Einrichtungen sind als zentrale Forschungszentren der Universität Duisburg-Essen deklariert:
- Center for Computational Sciences and Simulation (CCSS)[17]
Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE)[18]
- CINCH – Zentrum für gesundheitsökonomische Forschung[19]
Erwin L. Hahn Institute for Magnetic Resonance Imaging[20]
- EKfG – Essener Kolleg für Geschlechterforschung[21]
- IN-EAST – Institut für Ostasienwissenschaften[22]
- IZfB – Interdisziplinäres Zentrum für Bildungsforschung (ehem. ZeB – Zentrum für Empirische Bildungsforschung)[23]
- InZentIm – Interdisziplinäres Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung[24]
- Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research[25]
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (gemeinsame Trägerschaft mit den Universitäten Bochum und Dortmund)[26]
- paluno – The Ruhr Institute for Software Technology[27]
- ZLV – Zentrum für Logistik und Verkehr[28]
- ZMB – Zentrum für Medizinische Biotechnologie[29]
ZWU – Zentrum für Wasser- und Umweltforschung[30]
Zentrale Serviceeinrichtungen |
- Akademisches Beratungs-Zentrum Studium und Beruf (ABZ)
Hochschulsport (HSP)- Institut für Optionale Studien (IOS)
Universitätsbibliothek (UB)- Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH)
Zentrum für Informations- und Mediendienste (ZIM)[31]
- Zentrum für Lehrerbildung (ZLB)
- Science Support Centre (SSC)
An-Institute |
- DTNW – Deutsches Textilforschungszentrum Nord-West e. V.
- DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e. V.
- IUTA – Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V.
- IMST GmbH – Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik
- IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gGmbH
- KI Ruhr – Konfuzius-Institut Metropole Ruhr
- MERICS – Mercator Institute for China Studies
Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e. V.
Salomon Ludwig Steinheim-Institut für Deutsch-Jüdische Geschichte e. V.
Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT GmbH- ZfTI – Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung
Studentische Vertretung |
Es gibt für die Verfasste Studierendenschaft ein Studierendenparlament[32] und einen AStA[33] sowie für die Fachschaften die Fachschaftsräte.[34] Darüber hinaus sind Studierende in vielen Gremien mitbeteiligt. Der AStA steht wegen Korruption in Kritik; die Staatsanwaltschaft Essen ermittelt gegen ehemalige Funktionäre.[35] Anstoß war ein anonymes Schreiben vom Spätsommer 2011.[36]
Personen |
Rektoren |
- 01.2003–09.2003 – Heiner Kleffner, Gründungsbeauftragter, Ministerialdirigent
- 10.2003–12.2006 – Lothar Zechlin, Gründungsrektor
- 01.2007–03.2008 – Lothar Zechlin, 1. Rektor
- seit 04.2008 – Ulrich Radtke, 2. Rektor
Hochschullehrer |
- Hochschullehrer Campus Duisburg
- Hochschullehrer Campus Essen
Studenten und Absolventen |
Peter Bialobrzeski, Fotograf und Hochschulprofessor
Friedrich Bird, Psychiater und Medizinschriftsteller
Hans-Werner Gessmann, deutscher Psychologe, russischer Hochschullehrer
Andreas Gursky, Fotograf
Jitka Hanzlová, Fotokünstlerin
Heinz Hilgert, Vorstandsvorsitzender der WestLB AG
Jan-Michael Richter alias Jamiri, Comiczeichner und -autor
Petra Kammerevert, Politikerin
Willi Kissmer, Rockmusiker und Maler
Hannelore Kraft, ehemalige Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen
Armin Krenz, deutscher Sozialpädagoge, heilkundlicher Psychotherapeut und Autor
Gerhard Mammen, Ökonom und Präsident der Hochschule Ansbach (2003–2012)
Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender EnBW AG
Ralf Michalowsky, Politiker
Werner Müller, Bundesminister a. D.
Karl-Thomas Neumann, Vorstandsvorsitzender Adam Opel AG seit März 2013
Dieter Nuhr, Kabarettist
Reinhard Paß, Oberbürgermeister der Stadt Essen a. D.
Nadine Rentel, Romanistin
Ludger Stratmann, alias Doktor Stratmann, Kabarettist
Adolf Sauerland, Oberbürgermeister Stadt Duisburg a. D.
Tobias Voss, Profiboxer und Thaiboxer
Paul Wans, Maler
Jan-Henrik Witthaus, Romanist
Gastdozenten |
Mercator-Professoren |
Gerhard Mercator: Namensgeber für Teilinstitutionen der Universität Duisburg-Essen
„Mit der Mercator-Professur soll das wissenschaftliche Vermächtnis des berühmten Duisburger Kartographen und Universalgelehrten aus dem 16. Jahrhundert wachgehalten werden. Zentrales Kriterium für die Vergabe der Mercator-Professur ist Weltoffenheit und Weitblick für die wichtigen Zeitfragen.“[37] Seit 1997 waren bislang die folgenden Persönlichkeiten Inhaber einer Mercator-Professur (bis 2003 an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg):
- 1997: Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a. D.
- 1998: Siegfried Lenz, Literatur- und Sozialwissenschaftler
- 1999: Jan Philipp Reemtsma, Literaturwissenschaftler und Mäzen
- 2000: Jutta Limbach, Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts a. D.
- 2001: Volker Schlöndorff, Filmregisseur
- 2002: Ulrich Wickert, Journalist und TV-Moderator
- 2003: Daniel Goeudevert, Manager und Autor
- 2004: Walter Kempowski, Schriftsteller
- 2005: Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a. D.
- 2006: Necla Kelek, Publizistin
- 2007: Hanan Aschrawi, christliche palästinensische Politikerin
- 2008: Christiane Nüsslein-Volhard, Nobelpreisträgerin
- 2009: Peter Scholl-Latour, deutsch-französischer Journalist[38]
- 2010: Alice Schwarzer,[39] Frauenrechtlerin und Autorin
- 2011: Udo Di Fabio, Richter am Bundesverfassungsgericht a. D.
- 2012: Wolfgang Huber, Bischof
- 2013: Margarethe von Trotta, Filmregisseurin und Schauspielerin
- 2014: nicht vergeben, da Kandidat*in die Zusage kurzfristig zurückgezogen hat[40]
- 2015: Götz W. Werner, Unternehmer (DM)[41]
- 2016: Karl Lehmann, Kardinal
- 2017: Alfred Grosser, Publizist[42]
- 2018: Joachim Gauck, Bundespräsident a. D.
Poets in Residence |
„Die Einrichtung des poet in residence fehlt an keiner Universität in den USA. In Deutschland war die Universität Duisburg-Essen die erste und lange Zeit einzige Hochschule, die dem amerikanischen Beispiel folgte und Gegenwartsautor/inn/en als Gastdozent/inn/en für Lesungen und Seminare an die Universität holte. 1975 hielt als erster poet in residence Martin Walser seine Poetik-Vorlesungen in Essen.“[43]
Seit dem Sommersemester 2000 waren folgende Persönlichkeiten an der Universität Essen (später Duisburg-Essen) als poet in residence tätig[44][45]:
- Ss 2000: Emine Sevgi Özdamar
- Ws 2000/01: Kirsten Boie
- Ss 2001: Volker Braun
- Ws 2001/02: Robert Gernhardt
- Ss 2002: Mike Nicol
- Ss 2003: Friedrich Christian Delius
- Ws 2003/04: Brigitte Burmeister
- Ss 2004: Georg Klein
- Ws 2004/05: Andreas Steinhöfel
- Ss 2005: Yōko Tawada
- Ws 2005/06: Dagmar Leupold
- Ss 2006: Friedrich Ani
- Ws 2006/07: Hans-Ulrich Treichel
- Ss 2007: Terézia Mora
- Ws 2007/08: Zafer Şenocak
- Ss 2008: Jürgen Lodemann
- Ws 2009/10: Klaus Händl
- Ws 2010/11: Judith Kuckart
- Ss 2011: Norbert Hummelt
- Ws 2011/12: Norbert Scheuer
- Ss 2012: Guy Helminger
- Ws 2012/13: Reinhard Jirgl
- Ss 2013: Antje Rávic Strubel
- Ws 2013/14: Bernhard Jaumann
- Ws 2014/15: Kathrin Röggla
- Ss 2015: Marion Poschmann
- Ws 2016/16: Klaus Modick
- Ss 2016: Lukas Bärfuss
- Ws 2016/17: Dorothee Elmiger, Reto Hänny
- Ss 2017: Christof Hamann
- Ss 2018: Peter Wawerzinek
- Ws 2018/19: Peter Stamm
Davor, seit dem Wintersemester 1975/76, hatten bereits u. a. Jurek Becker, Wilhelm Genazino, Günter Grass, Günter Herburger, Rolf Hochhuth, Heinar Kipphardt, Cees Nooteboom, Peter Rühmkorf, Martin Walser und Dieter Wellershoff ein Engagement als poet in residence inne.
Weitere Gastdozenten |
Bruce N. Ames, Krebsforscher
Robert Huber, Chemiker, Nobelpreis-Träger
Jette Joop, Schmuck- und Modedesignerin
Kai Krause, Software-Pionier und Musiker
Yehudi Menuhin, Violinist und Dirigent
Stefan Aust, Journalist, ehemaliger Chefredakteur des Spiegels, „Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator“ an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen[46]
Qamar Rahman, Dekanin der Amity University Lucknow, Indien
siehe auch: Kategorie:Hochschullehrer (Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg) und Kategorie:Hochschullehrer (Universität Duisburg-Essen, Campus Essen)
Ehrenbürger |
- Kurt Küppers (1926–2018)[47]
Siehe auch |
- Liste der Hochschulen in Deutschland
Literatur |
30 Jahre Universität Essen (Essener Universitätsreden, Heft 10, Akademisches Jahr 2001/02), Universität Essen 2002 (Beiträge aus der Vortragsreihe „Wurzeln der Universität“)- Claus Bussmann, Holger Heith: Chronik 1972–1997. Chronik der ersten 25 Lebensjahre der Gerhard-Mercator-Universität/GH Duisburg, die als Gesamthochschule Duisburg das Licht der Welt erblickte, Duisburg 1997, ISBN 3-00-001433-0
- Dieter Geuenich, Irmgard Hantsche (Hrsg.): Zur Geschichte der Universität Duisburg 1655–1818 (Duisburger Forschungen 53), Duisburg 2007
- Ingo Runde (Hrsg.): Lehrerausbildung an Rhein und Ruhr im 20. Jahrhundert: Symposium 40 Jahre Pädagogische Hochschule Ruhr in Duisburg (Schriften aus Archiv und Bibliothek der Universität Duisburg-Essen 1), Duisburg 2011, ISBN 3-942158-04-3
- Helmut Schrey: Die Universität Duisburg. Geschichte und Gegenwart. Traditionen, Personen, Probleme, Duisburg 1982, ISBN 3-87096-166-X
Einzelnachweise |
↑ Entwicklung der Zahl der Studierenden seit WS 96/97 (Köpfe oder Fälle) abgerufen am 4. Januar 2018
↑ [1] abgerufen am 26. Dezember 2015
↑ Ingo Runde (Hrsg.): Lehrerausbildung an Rhein und Ruhr im 20. Jahrhundert: Symposium 40 Jahre Pädagogische Hochschule Ruhr in Duisburg (= Schriften aus Archiv und Bibliothek der Universität Duisburg-Essen 1), Duisburg 2011 (PDF; 13,7 MB)
↑ landtag.nrw.de
↑ Landtag NRW: GED Online – Gesetz Nr. 13/53
↑ online-Presseschau vom 8. Oktober 2003 (Memento vom 29. Mai 2004 im Internet Archive)
↑ [http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/578/337426/text/] (Link nicht abrufbar)
↑ UA Ruhr – Universitätsallianz Ruhr
↑ RuhrCampusOnline
↑ Über den großen Teich
↑ uni-due.de
↑ zfh.uni-duisburg-essen.de
↑ https://www.uni-due.de/de/forschung/profilschwerpunkte.php
↑ S. Berghoff et al.: Das CHE-Forschungsranking deutscher Universitäten 2009. (PDF; 5,9 MB) Gütersloh 2009, ISBN 978-3-939589-99-0
↑ University of Duisburg-Essen. 24. September 2018, abgerufen am 20. Dezember 2018 (englisch).
↑ http://www.uni-due.de/ssc/ssc_about.php Website der Universität Duisburg-Essen. Abgerufen am 8. März 2011.
↑ http://www.uni-due.de/ccss
↑ http://www.cenide.de/
↑ CINCH - competent in competition + health. In: www.cinch.uni-due.de. Abgerufen am 26. Juli 2016.
↑ http://hahn-institute.de/
↑ https://www.uni-due.de/ekfg/
↑ https://www.uni-due.de/in-east/
↑ https://www.uni-due.de/de/campusaktuell.php?id=6096
↑ http://www.inzentim.de/
↑ http://www.gcr21.org/ Webseite des Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research
↑ http://www.kwi-nrw.de/
↑ https://paluno.uni-due.de/home/willkommen/
↑ https://www.uni-due.de/zlv/
↑ https://www.uni-due.de/zmb/
↑ http://www.uni-due.de/zwu/
↑ http://www.uni-due.de/zim
↑ Studierendenparlament der Universität Duisburg-Essen
↑ AStA der Universität Duisburg Essen
↑ Fachschaften an der Universität Duisburg-Essen
↑ AStA-Skandal. 450.000 Euro verprasst: Studenten der Uni Duisburg-Essen bald vor Gericht. In: WAZ, 11. August 2016.
↑ Asta-Skandal. Staatsanwaltschaft erhebt Anklage im Essener Asta-Skandal. In: WAZ. 14. Oktober 2015, abgerufen am 24. August 2016.
↑ http://www.uni-due.de/de/mercatorprofessur/about.shtml Website der Universität Duisburg-Essen. Abgerufen am 8. März 2011.
↑ Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen über die Mercator-Professur 2009. Website der Universität Duisburg-Essen. Abgerufen am 6. November 2009.
↑ UDE: Alice Schwarzer wird Mercator-Professorin 2010, in: Informationsdienst Wissenschaft vom 13. September 2010, abgerufen am 14. September 2010
↑ Website der Mercatorprofessur. Website der Universität Duisburg-Essen. Abgerufen am 30. Januar 2015.
↑ Website der Universität Duisburg-Essen. Abgerufen am 17. Februar 2015.
↑ Website der Universität Duisburg-Essen. Abgerufen am 15. August 2017.
↑ http://www.uni-due.de/poet_in_residence/ Website der Universität Duisburg-Essen. Abgerufen am 24. August 2015.
↑ https://www.uni-due.de/germanistik/poet/rueckblick.shtml
↑ http://www.uni-due.de/poet_in_residence/ausblick.shtml
↑ Gastprofessur von Stefan Aust an der Uni Duisburg-Essen. Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen. Abgerufen am 14. April 2010.
↑ Traueranzeige Kurt Küppers, FAZ vom 4. August 2018
Weblinks |
- Offizielle Website
- TELIT
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51.4291666666676.8008333333333Koordinaten: 51° 25′ 45″ N, 6° 48′ 3″ O