Althornbach








































































Wappen
Deutschlandkarte

Wappen der Ortsgemeinde Althornbach



Althornbach

Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Althornbach hervorgehoben


49.204017.37534250Koordinaten: 49° 12′ N, 7° 23′ O
Basisdaten

Bundesland:

Rheinland-Pfalz

Landkreis:

Südwestpfalz

Verbandsgemeinde:

Zweibrücken-Land

Höhe:
250 m ü. NHN

Fläche:
5,59 km2
Einwohner:
693 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte:
124 Einwohner je km2

Postleitzahl:
66484

Vorwahl:
06338

Kfz-Kennzeichen:

PS, ZW

Gemeindeschlüssel:
07 3 40 201
Adresse der Verbandsverwaltung:
Landauer Straße 18–20
66482 Zweibrücken

Website:

www.vgzwland.de

Ortsbürgermeisterin:
Ute Klein (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Althornbach im Landkreis Südwestpfalz


Darstein
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Hauenstein (Pfalz)
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Lug (Pfalz)
Schwanheim (Pfalz)
Spirkelbach
Spirkelbach
Wilgartswiesen
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Kröppen
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Karte
Über dieses Bild





Althornbach




Protestantische Matthiaskirche


Althornbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land an.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geographie


  • 2 Geschichte


  • 3 Politik


    • 3.1 Gemeinderat


    • 3.2 Wappen




  • 4 Wirtschaft und Infrastruktur


    • 4.1 Verkehr




  • 5 Söhne und Töchter der Gemeinde


  • 6 Siehe auch


  • 7 Weblinks


  • 8 Einzelnachweise





Geographie |


Althornbach liegt in der Region Pfalz, am Rande des Zweibrücker Hügellandes im Tal des Hornbachs, überwiegend rechts des Baches, dem hier durch den Ort von rechts der Althornbach zufließt. Zu Althornbach gehören auch der Weiler Bödingerhof sowie die Wohnplätze Buchholzbergerhof und Hübelhof.[2]


Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Zweibrücken, Contwig, Mauschbach, Hornbach und Blieskastel.



Geschichte |


Althornbach wurde erstmals im Jahre 1272 als veteri Horbaco urkundlich erwähnt, der Bödingerhof 1331 als Bedingheim. Die Orte folgten in ihrer territorialen Zugehörigkeit stets Zweibrücken. Bödingen sank im 16. Jahrhundert zu einem Hof herab, lag dann bis 1670 öd und wurde später neu besiedelt.


Das Dorf Althornbach gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum zweibrückischen Oberamt Zweibrücken und war Sitz einer Schultheißerei, zu der 1778 sechs Dörfer mit 207 Familien gehörten.[3]


Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufers im Ersten Koalitionskrieg besetzt. Von 1798 bis 1814 gehörte Althornbach zum Kanton Neuhornbach im Departement Donnersberg. Im Jahr 1802 lebten 173 Einwohner im Ort, davon 161 Reformierte, drei Lutheraner, fünf Mennoniten und vier Katholiken.[3]


Aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen kam das Gebiet im Juni 1815 zunächst zu Österreich und wurde 1816 auf der Grundlage eines Staatsvertrags an das Königreich Bayern abgetreten. Unter der bayerischen Verwaltung gehörte Althornbach von 1817 an zum Landkommissariat Zweibrücken im Rheinkreis, ab 1862 zum Bezirksamt Zweibrücken und von 1939 an zum Landkreis Zweibrücken.


Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde Althornbach innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des Regierungsbezirks Pfalz im damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz. Nach der Auflösung des Landkreises Zweibrücken (1972) wurde Althornbach in den Landkreis Pirmasens (1997 umbenannt in Landkreis Südwestpfalz) eingegliedert.[4]


Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Althornbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][5]



































Jahr
Einwohner
1815 184
1835 310
1871 341
1905 475
1939 573
1950 619































Jahr
Einwohner
1961 657
1970 777
1987 669
1997 782
2005 757
2017 693



Politik |



Gemeinderat |


Der Gemeinderat in Althornbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.


Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]



































Wahl SPD FDP UWG BL Gesamt
2014 8 4 12 Sitze
2009 7 1 4 12 Sitze
2004 7 3 2 12 Sitze

  • UWG = Unabhängige Wählergemeinschaft Zweibrücken-Land e. V.


Wappen |









Wappen von Althornbach


Blasonierung: „In Gold auf grünem Boden nebeneinander rechts ein grüner Laubbaum, links ein roter Löwe.“

Es wurde 1968 von der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz verliehen.





Wirtschaft und Infrastruktur |



Verkehr |


Althornbach liegt an der B 424. Zur A 8 sind es 5 km. Die ehemalige Hornbachbahn ist stillgelegt, auf der Trasse verläuft ein Radweg.


Zum Flugplatz Zweibrücken sind es 10 km und zum Flughafen Saarbrücken 38 Autokilometer.



Söhne und Töchter der Gemeinde |




  • Willi Schmidt (* 1934), Ehrenamtlicher Bürgermeister von Althornbach (1973–1997), Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz (1979–1996/SPD); Ehrenbürger von Althornbach seit 1997, Buchautor: "Mehr Gerechtigkeit wagen" (2011)


  • Hans Beckmann (* 1959), Politiker (SPD)



Siehe auch |



  • Liste der Kulturdenkmäler in Althornbach

  • Liste der Naturdenkmale in Althornbach



Weblinks |



  • Literatur über Althornbach in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie

  • Ortsgemeinde Althornbach auf den Seiten der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land

  • Private Homepage über Althornbach



Einzelnachweise |




  1. ab Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).


  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018[Version 2019 liegt vor]. S. 110 (PDF; 2,2 MB). 


  3. ab Michael Frey: Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des kön. bayer. Rheinkreises, Band 4, F. C. Neidhard, 1837, S. 135 (Google Books)


  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 155 (PDF; 2,8 MB). 


  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten


  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen


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