Höhfröschen








































































Wappen
Deutschlandkarte

Wappen der Ortsgemeinde Höhfröschen



Höhfröschen

Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Höhfröschen hervorgehoben


49.2466666666677.5627777777778344Koordinaten: 49° 15′ N, 7° 34′ O
Basisdaten

Bundesland:

Rheinland-Pfalz

Landkreis:

Südwestpfalz

Verbandsgemeinde:

Thaleischweiler-Wallhalben

Höhe:
344 m ü. NHN

Fläche:
4,17 km2
Einwohner:
883 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte:
212 Einwohner je km2

Postleitzahl:
66989

Vorwahl:
06334

Kfz-Kennzeichen:

PS, ZW

Gemeindeschlüssel:
07 3 40 024
Adresse der Verbandsverwaltung:
Hauptstraße 52
66987 Thaleischweiler-Fröschen

Website:

www.vgtw.de

Ortsbürgermeister:
Jörg Schneider (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Höhfröschen im Landkreis Südwestpfalz


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Spirkelbach
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Karte
Über dieses Bild



Höhfröschen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben an.



Hoehfroeschen-04-gje.jpg




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geographie


  • 2 Geschichte


    • 2.1 Frühe Neuzeit


    • 2.2 Neuzeit


    • 2.3 Bevölkerungsentwicklung




  • 3 Politik


    • 3.1 Gemeinderat


    • 3.2 Wappen




  • 4 Verkehr


  • 5 Söhne und Töchter der Gemeinde


  • 6 Siehe auch


  • 7 Literatur


  • 8 Weblinks


  • 9 Anmerkungen


  • 10 Einzelnachweise





Geographie |


Höhfröschen liegt auf der Sickinger Höhe. Im Norden befindet sich Thaleischweiler-Fröschen, im Süden Petersberg.



Geschichte |



Frühe Neuzeit |


Der Ort entstand um 1685 als Ausbausiedlung von Thalfröschen an Stelle der Wüstung Schonenbach (Schönbach). Er wurde zunächst „Oberfröschen“, „Neufröschen“ oder „Bergfröschen“ genannt. Später kam die Benennung „Höhfröschen“ auf. Das Dorf gehörte zum Amt Lemberg der Grafschaft Hanau-Lichtenberg und dort zur Amtsschultheißerei Fröschen.[2]


1736 starb mit Graf Johann Reinhard III. der letzte männliche Vertreter des Hauses Hanau. Aufgrund der Ehe seiner einzigen Tochter, Charlotte (* 1700; † 1726), mit dem Erbprinzen Ludwig (VIII.) (* 1691; † 1768) von Hessen-Darmstadt fiel die Grafschaft Hanau-Lichtenberg nach dort.



Neuzeit |


Im Zuge der Französischen Revolution fiel dann der linksrheinische Teil der Grafschaft Hanau-Lichtenberg – und damit auch das Amt Lemberg und Höhfröschen – 1794 an Frankreich. Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft kam Höhfröschen zum bayerischen Rheinkreis, der späteren Pfalz (Bayern).[3]


Thalfröschen, Höhfröschen und Biebermühle bildeten bis 1959 die Gemeinde Fröschen.



Bevölkerungsentwicklung |


Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Höhfröschen (die Werte von 1939 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen):[1][4]































Jahr
Einwohner
1925[5]
724[Anm. 1]
1939 748
1950 579
1961 600
1970 659























Jahr
Einwohner
1987 793
1997 960
2005 930
2017 883



Politik |



Gemeinderat |


Der Gemeinderat in Höhfröschen besteht aus insgesamt zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.


Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]



































Wahl SPD CDU FWG WGR Gesamt
2014 2 5 3 2 12 Sitze
2009 3 5 4 12 Sitze
2004 4 8 12 Sitze

  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen e. V., Ortsverband Höhfröschen


Wappen |









Wappen von Höhfröschen


Blasonierung: „In Gold auf grünem Dreiberg, erhöht ein grüner Frosch, überhöht in drei roten Sparren.“

Das Wappen wurde 1971 von der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz verliehen.



Wappenbegründung: Die Sparren entstammen dem Wappen der Grafschaft Hanau. Der Frosch verweist redend auf den Ortsnamen. Der Dreiberg symbolisiert die Höhenlage des Ortes.


Verkehr |


Durch Höhfröschen führt die L 474. Über sie besteht ein direkter Anschluss an die A 62.



Söhne und Töchter der Gemeinde |



  • Lisa Schwab (* 1989), Fußballspielerin


Siehe auch |



  • Kriegerdenkmal (Höhfröschen)

  • Liste der Kulturdenkmäler in Höhfröschen



Literatur |




  • Beamtenverzeichniß und Statistik des Königlich Bayerischen Regierungsbezirkes der Pfalz. Speyer 1870.

  • Fritz Eyer: Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480. Untersuchungen über den Besitz, die Herrschaft und die Hausmachtpolitik eines oberrheinischen Herrengeschlechts (= Schriften der Erwin von Steinbach-Stiftung. Band 10). 2. Auflage. Bad Neustadt an der Saale 1985, ISBN 3-922923-31-3 (Nachdruck des Werks von 1938). 

  • Friedrich Knöpp: Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: N 282/6].

  • Alfred Matt: Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt. In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480 – 1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.



Weblinks |



 Commons: Höhfröschen – Sammlung von Bildern


  • Die Ortsgemeinde Höhfröschen auf den Seiten der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben

  • Turmaufnahme mit Vollgeläut der protestantischen Pauluskirche in Höhfröschen (Video mit Ton)

  • Literatur über Höhfröschen in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie



Anmerkungen |




  1. 1925 hatte Höhfröschen 105 Wohngebäude.



Einzelnachweise |




  1. ab Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).


  2. Knöpp, S. 9; Matt, S. 9.


  3. Beamtenverzeichniß.


  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten


  5. Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern, München, 1928, Spalte 777 (Bayerische Staatsbibliothek)


  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen


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