Dietrichingen








































































Wappen
Deutschlandkarte

Wappen der Ortsgemeinde Dietrichingen



Dietrichingen

Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dietrichingen hervorgehoben


49.1888888888897.4144444444444245Koordinaten: 49° 11′ N, 7° 25′ O
Basisdaten

Bundesland:

Rheinland-Pfalz

Landkreis:

Südwestpfalz

Verbandsgemeinde:

Zweibrücken-Land

Höhe:
245 m ü. NHN

Fläche:
9,39 km2
Einwohner:
354 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte:
38 Einwohner je km2

Postleitzahl:
66484

Vorwahl:
06338

Kfz-Kennzeichen:

PS, ZW

Gemeindeschlüssel:
07 3 40 208
Adresse der Verbandsverwaltung:
Landauer Straße 18–20
66482 Zweibrücken

Website:

www.vgzwland.de

Ortsbürgermeisterin:
Andrea Henner
Lage der Ortsgemeinde Dietrichingen im Landkreis Südwestpfalz


Darstein
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Spirkelbach
Spirkelbach
Wilgartswiesen
Wilgartswiesen
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Kröppen
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Karte
Über dieses Bild





Blick auf Dietrichingen aus südlicher Richtung


Dietrichingen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz und Grenzort zu Frankreich. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land an, innerhalb derer sie gemessen an der Einwohnerzahl die viertkleinste Ortsgemeinde darstellt.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geographie


  • 2 Geschichte


  • 3 Religion


  • 4 Politik


    • 4.1 Gemeinderat


    • 4.2 Wappen




  • 5 Kultur


    • 5.1 Bauwerke


    • 5.2 Natur




  • 6 Infrastruktur


    • 6.1 Wirtschaft


    • 6.2 Verkehr




  • 7 Söhne und Töchter der Gemeinde


  • 8 Weblinks


  • 9 Einzelnachweise





Geographie |


Dietrichingen liegt unmittelbar an der Grenze zu Frankreich im Zweibrücker Hügelland.


Zu Dietrichingen gehören auch die Weiler und Wohnplätze Birkwieserhof, Kirschbacherhof, Kirschbachermühle, Klosterwaldhof, Monbijou, Riedelberg-Tal, Sandwaldhof, Ziegelhütte und Hochwaldhof.[2] Der Hornbach streift den nordwestlichen Siedlungsrand; über den Umweg des Dorfgrabens mündet in diesem Bereich der Ziegelbach in diesen. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Contwig, Walshausen, Kleinsteinhausen, Großsteinhausen, Riedelberg, Ohrenthal, Mauschbach und Althornbach.



Geschichte |


Dietrichingen und Kirschbach wurden erstmals im Jahre 1295 als Diderichingen und Kuinrisbach urkundlich erwähnt. Monbijou hieß früher Leichelbingen und wurde 1258 als Leichelvinga erwähnt. Die territoriale Zugehörigkeit der Siedlungen folgte stets Pfalz-Zweibrücken, zu dem es bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte.


Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war der Ort in den Kanton Neuhornbach eingegliedert. 1815 wurde der Ort Österreich zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte Dietrichingen in das Königreich Bayern. Ab 1818 war der Ort Bestandteil des Landkommissariat Zweibrücken, das 1862 in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.


1928 hatte die Gemeinde 391 Einwohner, die in 72 Wohngebäuden lebten.[3] 1939 wurde Dietrichingen in den Landkreis Zweibrücken eingegliedert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform folgte die Auflösung des Landkreises Zweibrücken; damit einhergehend wechselte der Ort 1972 in den Landkreis Pirmasens (ab 1997 Landkreis Südwestpfalz); im selben jahr wurde er zudem Bestandteil der neu geschaffenen Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land.



Religion |


1928 lebten vor Ort 344 Protestenten, 36 Katholiken und elf, die einer anderen Glaubensgemeinschaft angehörten. Sowohl die Katholiken als auch die Protestanten gehörten seinerzeit zur Pfarrei Hornbach.[3]



Politik |



Gemeinderat |


Der Gemeinderat in Dietrichingen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[4]



Wappen |









Wappen von Dietrichingen


Blasonierung: „Durch einen silbernen Schräglinksbalken, darin drei grüne Orchideen, von Schwarz und Grün geteilt, oben eine goldene Burgruine, unten ein goldenes Hufeisen.“

Es wurde 1982 durch die Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz verliehen.





Kultur |



Bauwerke |


Mit dem Lustschloss Monbijou, dem als Friedhofstor fungierenden Kriegerdenkmal, einem Quereinhaus in der örtlichen Bergstraße und em Kirschbacherhof existieren vor Ort insgesamt vier Objekte, die unter Denkmalschutz stehen. Die Orangerie des ersteren ist inzwischen lediglich als Ruine erhalten. In der Nähe befindet sich ein wertvolles Orchideengebiet unter Betreuung der Pollichia. Die Bauten des Kirschbacherhofs aus dem 16. Jahrhundert sind ebenfalls herausragend.



Natur |


Auf Gemarkung der Ortsgemeinde befinden sich insgesamt drei Naturdenkmale sowie das Naturschutzgebiet Monbijou.



Infrastruktur |



Wirtschaft |


Wenige hundert Meter außerhalb des Ortes wurde auf einem ehemaligen Freizeitgelände des amerikanischen Militärs das Euro-Camp Dietrichingen, eine Art Jugendherberge, eingerichtet. Das Camp steht unter Betreuung des DRK und wird vorwiegend von Schulklassen und Jugendgruppen genutzt. In Kirschbach, das bereits 1591 zu einem Hof degradiert worden war, wurde von 1784 bis 1786 die herzogliche Porzellanmanufaktur von Pfalz-Zweibrücken betrieben, die in dieser Zeit allerdings bereits von einem privaten Pächter betrieben wurde.



Verkehr |


Durch die Gemeinde verlaufen die Kreisstraßen 13 und 71; letztere verbindet den Hauptort mit dem Schloss Monbijou.



Söhne und Töchter der Gemeinde |



  • Johann Joseph Kenn (1757–1840), Hornist an der Pariser Oper


Weblinks |



 Commons: Dietrichingen – Sammlung von Bildern


  • Ortsgemeinde Dietrichingen auf den Seiten der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land

  • Literatur über Dietrichingen in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie



Einzelnachweise |




  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).


  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018[Version 2019 liegt vor]. S. 110 (PDF; 2,2 MB). 


  3. ab daten.digitale-sammlungen.de: Ortschaftenverzeichnis für den Freistaat Bayern. Abgerufen am 6. September 2018. 


  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen


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