-28.198611111111153.1875Koordinaten: 28° 11′ 55″ S, 153° 11′ 15″ O
Lage:
Queensland, Australien
Besonderheit:
Regenwald
Nächste Stadt:
Nerang – Surfers Paradise
Fläche:
205,9 km²
Gründung:
1915
Box Log Falls im Lamington-Nationalpark
i2i3i6
Der Lamington-Nationalpark (engl. Lamington National Park) liegt im Südosten des australischen Bundesstaates Queensland an der Grenze zu New South Wales. Der Park wurde im Juli 1915 gegründet und gehört zu den in der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes stehenden Gondwana-Regenwälder Australiens.
Inhaltsverzeichnis
1Geologie
2Flora und Fauna
3Weblinks
4Einzelnachweise
Geologie |
Die Landschaft des Lamington-Parks ist das Resultat geologischer Veränderungen, die im Paläozoikums vor mehr als 225 Millionen Jahren begannen, als sich der Kontinent Pangaea in zwei Kontinente teilte, in Laurasia und Gondwana.
Vor 120 Millionen Jahren zerbrach Gondwana. Südamerika und Afrika separierten sich und anschließend Madagaskar und der Subkontinent Indien. Die australische Platte stieß vor 65 bis 70 Millionen Jahren auf die Antarktische Platte und driftete nordwärts. Kleine Plattenteile bewegten sich in östlicher Richtung und daraus entstanden Neuseeland und Neukaledonien.
Während die australische Platte jährlich etwa 5 bis 7 Zentimeter nordwärts driftete, bewegte sie sich über einen Hotspot. Über dem Hotspot driftete das Gebiet von Lamington vor 20 bis 23 Millionen Jahren. Vulkane entstanden, wie am Focal Peak in der Nähe des Mount Barney. Der Focal Peek wurde später von der Lava eines großen Vulkans überdeckt, der sich über dem heutigen Mount Warning befand. Zahlreiche Eruptionen erfolgten und Lava floss bis in das Gebiet von Lismor in New South Wales im Süden und Tambourine im Norden. Im Gebiet um Binna Burra lagerte sich Vulkanasche ab und Rhyolith-Gestein. Durch Erosion der Lava entstanden fruchtbare Boden, während die aus Rhyolith erodierten Böden weniger fruchtbar sind. Als die Vulkantätigkeit endete, floss Wasser über das entstandene Gestein, das sich in die Oberfläche eingrub und es entstanden Wasserfälle, tiefe Schluchten, unterschiedliche Bergspitzen und schroffe Felsen.
Heute liegen die Folgen der geologischen Veränderung weitestgehend unter pflanzlichem Grün. Tamborine, Springbrook, Beechmont und Lamington bilden die Relikte der Nordflanke eines Vulkans. Der Kraterrand zeigt sich als Überbleibsel am Mount Warning. Das Tweed Valley, das durch starke Erosion entstand, zeigt den Rest einer verwitterten Caldera der Ostflanke des alten Vulkans. Die südlichen Klippen von Lamington setzen sich bis nach New South Wales in einem großen Kreis fort und markieren das Ende des Vulkankraters.[1]
Flora und Fauna |
Der etwa 206 km² große Nationalpark ist der größte subtropische Urwald Australiens. Es gibt über 500 Wasserfälle und eine üppige subtropische Flora und Fauna. Besonders groß sind hier die Vorkommen von Pennantsittichen, Königssittichen und Gelbohrkakadus.
Er ist nach Charles Cochrane-Baillie, 2. Baron Lamington benannt.
Weblinks |
Commons: Lamington-Nationalpark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Offizielle Webpräsenz (engl.)
Canopy Walk (Memento vom 6. Juli 2008 im Internet Archive)
Einzelnachweise |
↑nprsr.qld.gov.au: Nature, culture and history, in englischer Sprache, abgerufen am 23. November 2012
Ronny Ackermann Nation Deutschland Deutschland Geburtstag 16. Mai 1977 Geburtsort Bad Salzungen, DDR Größe 184 cm Gewicht ca. 69 kg Beruf Hauptfeldwebel bei der Bundeswehr Karriere Verein Rhöner WSV Dermbach Status zurückgetreten Karriereende 16. März 2011 Medaillenspiegel Olympische Medaillen 0 × 3 × 0 × WM-Medaillen 4 × 4 × 1 × Olympische Winterspiele 0 Silber 0 Salt Lake City 2002 Sprint 0 Silber 0 Salt Lake City 2002 Team 0 Silber 0 Turin 2006 Team Nordische Skiweltmeisterschaften 0 Bronze 0 Lahti 2001 Einzel 0 Gold 0 Val di Fiemme 2003 Einzel 0 Silber 0 Val di Fiemme 2003 Sprint 0 Silber 0 Val di Fiemme 2003 Team 0 Gold 0 Oberstdorf 2005 Einzel 0 Gold 0 Oberstdorf 2005 Sprint 0 Silber 0 Oberstdorf 2005 Team 0 Gold 0 Sapporo 2007 Einzel 0 Silber 0 Sapporo 200...
Christoph Wilhelm Mitscherlich (* 20. September 1760 in Weißensee (Thüringen); † 6. Januar 1854 in Göttingen) war ein deutscher klassischer Philologe. Christoph Wilhelm Mitscherlich Leben | Mitscherlich besuchte das Internat Schulpforta und begann nach exzellenter Vorbildung in Latein und Griechisch im Jahr 1779 ein Studium der Klassischen Philologie an der Universität Göttingen, wo er ein Schüler des Professors Christian Gottlob Heyne wurde. 1782 wechselte er als Collaborator ans Pädagogium Ilfeld (in Nachfolge von Friedrich August Wolf). 1785 wurde er zum außerordentlichen Professor an der Universität Göttingen ernannt und an der Universitätsbibliothek angestellt. 1794 wurde er zum ordentlichen Professor erhoben, 1806 zum Hofrat und später zum geheimen Justizrat ernannt. Er war der Nachfolger seines ehemaligen Lehrers Heyne, auf den er 1812 eine lateinische Grabschrift verfasste. Mitscherlichs größere akademische Schriften sind sämtlich im 18. Jahrhundert erschienen o...